obamamedvedev_081115_mn1See my latest interview with the Russian service of the 'Deutsche Welle' on disarmament talks between the US and Russia, sanctions on Iran and the decision by the Obama administration to scrap plands for BMD deployments in eastern Europe. Герхард Манготт (Gerhard Mangott), профессор университета в австрийском Инсбруке, уверен, что Соединенные Штаты и Россия стремятся к улучшению отношений. По его словам, это проявляется при обсуждении важнейших вопросов двустороннего сотрудничества - политики в отношении Ирана и ядерного разоружения. Профессор Манготт в интервью Deutsche Welle выразил уверенность в том, что отказ США от размещения элементов собственной системы ПРО в Чехии и Польше позитивно скажется на развитии диалога между Вашингтоном и Москвой. Однако возможность создания совместной американо-российской противоракетной обороны эксперт считает маловероятной....

rätsel …

Keinen Hauch an Wertschätzung für Ahmadi-nejad ist mir eigen. Allerdings finde ich im Redext des iranischen Präsidenten vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen keine Aussagen, die es zwingend erforderten, den Sitzungssaal zu verlassen. Holocaust und Existenzrecht Israels werden nicht erwähnt. Mag sein, dass der von der Iranischen Mission bei den Vereinten Nationen veröffentlichte Redetext nicht mit dem gesprochenen Wort identisch ist - ich vermag dies natürlich nicht zu sagen, war nicht im Sitzungssaal -, aber wenn Ahmadi-nejad tatsächlich nur dieses gesagt hat, kann ich die Aufregung in keiner Weise nachvollziehen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen bringt Staaten zusammen, die nicht alle demokratisch sind; dies wird von der Charta auch nicht eingemahnt. Daher ist es völlig klar, dass Staatenvertreter auch Äusserungen machen, die aus einer demokratisch-menschenrechtlichen Sicht inakzeptabel sind. Aber die Rede ist kein zwingender Grund für das Verlassen des Saales. Wenn man Amahdi-nejad grundsätzlich boykottieren möchte - wofür ...
ukraine-gaspipe-gaz_797951cGasexperte Mangott: "Bei Nabucco fehlt die Kostenwahrheit" WirtschaftsBlatt: "Der Sommer ist noch nicht um und Russlands Präsident Dimitrij Medwedew hat schon das erste Mal über eine "Gaskrise" gesprochen. Wie wahrscheinlich ist ein erneutes Abdrehen des Gashahns im Winter? Gerhard Mangott: Das Risiko ist nicht unerheblich. Die Ukraine hat bisher die riesigen Gasspeicher nicht aufgefüllt. Dafür fehlt wegen der Wirtschaftskrise das Geld. Sind die Gasspeicher nicht voll, kann Europa nicht ausreichend versorgt werden. Zudem rückt die Ukraine einseitig vom Liefervertrag mit Russland ab. Angesichts des stark gesunkenen Binnenverbrauchs weigert sie sich, die vertraglich vereinbarten 52 Milliarden Kubikmeter Gas zu kaufen. Das größte Risiko ist aber ein politisches: Im Jänner 2010 finden in der Ukraine Präsidentschaftswahlen statt. Mit einer nationalistischen und harten Haltung gegenüber Russland werden alle Kandidaten versuchen, Wähler ...
zchinvali176Am 8. August 2008 eskalierte mit dem Angriff georgischer Verbände auf die südossetische Hauptstadt der Konflikt zwischen Georgien und Russland. derStandard.at hat mit dem Innsbrucker Politikwissenschafter und ausgewiesenen Russland-Experten Gerhard Mangott über die Ursachen und Folgen des blutigen Kriegs ein Jahr danach gesprochen. derStandard.at: Vor einem Jahr begann der Sommerkrieg zwischen Georgien und Russland. Was bedeutet der militärische Sieg Moskaus für den Rest der Region in der Retrospektive? Gerhard Mangott: In vielerlei Hinsicht hat Russland diesen Konflikt gewonnen. Es hat die Kontrolle über diese Region gewonnen, ist militärisch präsent, hat Beistandspakte geschlossen. Gleichzeitig ist der georgische Präsident Micheil Saakaschwili in seinem Land und auch gegenüber wichtigen Verbündeten im Westen stark diskreditiert. Auch an diesem Punkt hat sich Moskau klar durchgesetzt, auch weil eine NATO-Mitgliedschaft für Georgien deshalb auf mittlere Sicht nicht ...

Kriegsgewinner

zchinvali033 Aus dem russisch-georgischen Krieg im August des letzten Jahres ist Russland als Gewinner hervorgegangen: Die sezessionistischen Regionen Abchasien und das südliche Ossetien sind für Georgien wohl dauerhaft verloren. Die georgische Führung um Mikheil Saakashvili ist in den meisten Staaten der EU, aber auch in den USA diskreditiert; zu unberechenbar, zu emotional, zu verantwortungslos hat sich Saakashvili erwiesen. Zuletzt ist Saakashvili’s Ansehen und Macht auch in Georgien selbst angeschlagen: durch seine umstrittene Rolle zu Beginn der militärischen Eskalation, aber auch durch die sozialen Verwerfungen und rechtsstaatlichen Missstände im Land. Zwar ist die Opposition fragmentiert und ohne einigende und charismatische Führungsfigur; es wird ihr auch nicht gelingen, Saakashvili zum Rücktritt zu zwingen; trotzdem aber kann sie den Handlungsspielraum Saakashvilis einengen. Russland hat seine militärische Präsenz in Abchasien und Südossetien verstärkt; in beiden Regionen sind derzeit ...
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Die Volksrepublik China setzt ihr strategisches Vordringen in den iranischen Öl- und Gassektor fort. Bereits im Jänner 2009 hatte die Chinesische Nationale Ölgesellschaft um 2 Mrd. USD (1,4 Mrd. Euro) die Entwicklungsrechte für das iranische North Azadegan Field erworben. Am 30. Juli hat die CNPC nun einen 70-Prozent-Anteil am South Azadegan Field erworben. In den beiden Feldern werden gesicherte Reserven von 33,2 Mrd. barrel Öl vermutet. Die Sanktionspolitik gegen den iranischen Öl- und Gassektor wird also weiterhin durch China - aber auch andere Staaten wie Oman - unterlaufen. Während europäische Unternehmen unter Druck der USA ihre Geschäftstätigkeit in Iran einstellen oder unterlassen, geht der Zugriff auf strategische Reserven an energertische Rivalen im globalen ökonomischen Wettbewerb verloren.
Герхард Манготт: «Для нас свобода выражения мнений важнее пробок на улицах» Виктор МАРТИНОВИЧ http://belgazeta.by/20090720.28/340010141/ Интервью Александра Лукашенко австрийской газете Die Presse, в котором он заявил, что в Беларуси нет диктатуры, а обещание привести к власти «младшенького» сына было шуткой, уже облетело весь мир. Значительная часть интервью посвящалась демократии. В частности, прозвучало утверждение, что Беларусь - демократическая страна, причем ее демократия ничуть не отличается от европейской. И это идет вразрез с прежними тезисами о том, что у нас - своя, самобытная, демократия. Президент объяснил австрийскому журналисту Эдуарду Штайнеру, что у нас даже митинги не разгоняются, а в отношениях с оппозицией режим себя ведет точно так же, как и у англичан, определивших Гайд-парк как площадку для протестных выступлений. Очевидно, что в настоящий момент есть два разных понимания демократии: в таких странах, как Беларусь и Россия, с ...

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