_dear readers: will be back soon _
January 9th, 2010 by Gerhard_Mangott
January 9th, 2010 by Gerhard_Mangott
October 17th, 2009 by Gerhard_Mangott
Das russländische Umfrageinstitut 'Levada' hat in seiner jüngsten Studie die Bürger_innen zum politischen System des Landes befragt. Noch immer hält die Mehrheit (57 Prozent) der Befragten daran fest, dass Russland eine demokratische Herrschaftsordnung braucht; 26 Prozent glauben dies nicht. Ein Drittel der Befragten glaubt, dass in Russland die Demokratie teilweise verwirklicht ist; ein weiteres Drittel ist der Ansicht, dass dies 'bislang noch nicht der Fall' ist; 20 Prozent sind der der Ansicht, dass der demokratische Charakter abnimmt; nur 4 Prozent halten die demokratische Regierungsform für verwirklicht.
Nur 12 Prozent der Russländer_innen halten die Demokratie für die beste Regierungsform für Russland; aber 38 Prozent neigen dazu, dies zu glauben. 8 Prozent sind der Ansicht, dass die Demokratie für Russland nicht geeignet ist; 23 Prozent neigen zu dieser Ansicht.
15 Prozent sehen in der 'westlichen Demokratie' ...
October 10th, 2009 by Gerhard_Mangott
City Duma elections on October 10th, 2009 will deliver no surprises. Edinaya Rossiya, Russia's elite cartel, will easily win and most likely keep its dominant position in the city parliament (28 out of 35 seats). With Russia's usual machinations, manipulations and falsifications ER's success is all but guaranteed. This is one reason, why turnout at the elctions will be low. Another reason is the fact, that the local Duma is all but powerless. Power lies with the executive embodied by Yuri Luzhkov, who has been ruling Russia's capital for more than 18 years already. While Luzhkov's popularity with the Muscovites has declined in recent months due to the economic and financial crisis, outright opposition is small. Rumours have it, that Luzhkov might not be proposed again as the mayor of Moscow by President Medvedev. I ...
September 25th, 2009 by Gerhard_Mangott
See my latest interview with the Russian service of the 'Deutsche Welle' on disarmament talks between the US and Russia, sanctions on Iran and the decision by the Obama administration to scrap plands for BMD deployments in eastern Europe.
Герхард Манготт (Gerhard Mangott), профессор университета в австрийском Инсбруке, уверен, что Соединенные Штаты и Россия стремятся к улучшению отношений. По его словам, это проявляется при обсуждении важнейших вопросов двустороннего сотрудничества - политики в отношении Ирана и ядерного разоружения. Профессор Манготт в интервью Deutsche Welle выразил уверенность в том, что отказ США от размещения элементов собственной системы ПРО в Чехии и Польше позитивно скажется на развитии диалога между Вашингтоном и Москвой. Однако возможность создания совместной американо-российской противоракетной обороны эксперт считает маловероятной....
September 24th, 2009 by Gerhard_Mangott
September 1st, 2009 by Gerhard_Mangott
Gasexperte Mangott: "Bei Nabucco fehlt die Kostenwahrheit"
WirtschaftsBlatt: "Der Sommer ist noch nicht um und Russlands Präsident Dimitrij Medwedew hat schon das erste Mal über eine "Gaskrise" gesprochen. Wie wahrscheinlich ist ein erneutes Abdrehen des Gashahns im Winter?
Gerhard Mangott: Das Risiko ist nicht unerheblich. Die Ukraine hat bisher die riesigen Gasspeicher nicht aufgefüllt. Dafür fehlt wegen der Wirtschaftskrise das Geld. Sind die Gasspeicher nicht voll, kann Europa nicht ausreichend versorgt werden. Zudem rückt die Ukraine einseitig vom Liefervertrag mit Russland ab. Angesichts des stark gesunkenen Binnenverbrauchs weigert sie sich, die vertraglich vereinbarten 52 Milliarden Kubikmeter Gas zu kaufen. Das größte Risiko ist aber ein politisches: Im Jänner 2010 finden in der Ukraine Präsidentschaftswahlen statt. Mit einer nationalistischen und harten Haltung gegenüber Russland werden alle Kandidaten versuchen, Wähler ...
August 7th, 2009 by Gerhard_Mangott
Am 8. August 2008 eskalierte mit dem Angriff georgischer Verbände auf die südossetische Hauptstadt der Konflikt zwischen Georgien und Russland. derStandard.at hat mit dem Innsbrucker Politikwissenschafter und ausgewiesenen Russland-Experten Gerhard Mangott über die Ursachen und Folgen des blutigen Kriegs ein Jahr danach gesprochen.
derStandard.at: Vor einem Jahr begann der Sommerkrieg zwischen Georgien und Russland. Was bedeutet der militärische Sieg Moskaus für den Rest der Region in der Retrospektive?
Gerhard Mangott: In vielerlei Hinsicht hat Russland diesen Konflikt gewonnen. Es hat die Kontrolle über diese Region gewonnen, ist militärisch präsent, hat Beistandspakte geschlossen. Gleichzeitig ist der georgische Präsident Micheil Saakaschwili in seinem Land und auch gegenüber wichtigen Verbündeten im Westen stark diskreditiert. Auch an diesem Punkt hat sich Moskau klar durchgesetzt, auch weil eine NATO-Mitgliedschaft für Georgien deshalb auf mittlere Sicht nicht ...
August 6th, 2009 by Gerhard_Mangott
Aus dem russisch-georgischen Krieg im August des letzten Jahres ist Russland als Gewinner hervorgegangen: Die sezessionistischen Regionen Abchasien und das südliche Ossetien sind für Georgien wohl dauerhaft verloren. Die georgische Führung um Mikheil Saakashvili ist in den meisten Staaten der EU, aber auch in den USA diskreditiert; zu unberechenbar, zu emotional, zu verantwortungslos hat sich Saakashvili erwiesen. Zuletzt ist Saakashvili’s Ansehen und Macht auch in Georgien selbst angeschlagen: durch seine umstrittene Rolle zu Beginn der militärischen Eskalation, aber auch durch die sozialen Verwerfungen und rechtsstaatlichen Missstände im Land. Zwar ist die Opposition fragmentiert und ohne einigende und charismatische Führungsfigur; es wird ihr auch nicht gelingen, Saakashvili zum Rücktritt zu zwingen; trotzdem aber kann sie den Handlungsspielraum Saakashvilis einengen.
Russland hat seine militärische Präsenz in Abchasien und Südossetien verstärkt; in beiden Regionen sind derzeit ...