Category Archives: Russia

… störfeuer …

nrc-logo_newNur wenige Stunden nach der Sitzung des NATO-Russland Rates wurde den beiden russländischen Diplomaten Viktor Kochukov, Leiter der politischen Abteilung der russländischen Mission und und der Sicherheitsoffizier Vasilij Chizhov wegen Spionage der weitere Zutritt zu NATO-Gebäuden untersagt. Die in der NATO gegen heftigen Widerstand einiger Bündnismitglieder durchgesetzte Annäherung an Russland – die Kontakte waren nach dem russländisch-georgischen Krieg im August 2008 eingefroren worden – wurde zwar nicht abgebrochen, aber gezielt belastet. Denn an sich hätte die nachrichtendienstliche Affäre auch abgewickelt werden können, ohne dies öffentlich bekannt werden zu lassen.

Für heftige Irritationen sorgte auch die Entscheidung des nordatlantischen Bündnisses, an den seit mehr als einem Jahr geplanten multinationalen PfP-Manövern in Georgien festzuhalten. Dmitrij Medvedev bezeichnete diese zwar als ‚offene Konfrontation‘; das ist aber wohl nicht mehr als propagandistische Pflichtübung vor dem eigenen Wahlkampf zu sehen. Zwar gibt es innerhalb der NATO durchaus einige Staaten, die unglücklich darüber sind, in der augenblicklichen Situation Militärübungen in Georgien abzuhalten – nicht zuletzt weil die Proteste der Opposition gegen den militärischen Abenteurer Saakašvili anhalten. Die Übung zu verschieden oder sogar abzusagen, wäre aber zweifellos das falsche Signal an die russländische Führung gewesen; es wäre innerhalb der NATO natürlich auch nicht konsensfähig gewesen.

Der Spionageskandal und die militärischen Übungen sind daher kaum bedeutsam für die Beziehungen zwischen Russland, der NATO und der USA. Deutlich brisanter hingegen ist die vor wenigen Tagen James Cartwright, stv. Joint Chief of Staffs öffentlich ankündigte, die USA werde Ausbildung und Ausrüstung der georgischen Streitkräfte unterstützen. Dies ist zwar bereits mit dem ‚train and equip‘-Programm von 2003 begonnen worden. Aber nicht nur kommt diese Zusage nach dem ‚August-Krieg‘; bedeutsamer ist, dass Cartwright explizit deutlich machte, dass Ausbildungs- und Ausrüstungshilfe darauf zielten, die georgischen Streitkräfte zur Verteidigung der Landesgrenzen (‚homeland defense‘) zu befähigen. Bislang war die militärische Hilfe darauf beschränkt gewesen, die Krisenreaktionsfähigkeit der georgischen Armee zu stärken. Dies signalisiert eine strategische Entscheidung der Obama-Administration, in dieser Region massiv präsent zu bleiben – politisch und militärisch”. Das ist die eigentlich brisante Entwicklung der vergangenen Wochen, die den ‚Neustart‘ in den Beziehungen zwischen der USA und Russland blockieren könnte.

… relaunch …

obamamedvedev_081115_mnDie Begegnung von Obama und Medvedev in London ist der sichtbare Versuch, die Beziehungen zwischen Russland und der USA radikal neu zu gestalten. Starke Spannungen und erhebliche Irritationen – die militärische Krise in Georgien, die Pläne zur Aufnahme Georgiens und der Ukraine in die NATO, und das Vorhaben Teile eines Raketenabwehrsystems in Tschechien und Polen zu stationieren – hatten zuletzt die bilateralen Beziehungen geprägt. In London treffen zwei sehr junge – Medvedev ist 1965, Obama 1961 geboren -, pragmatische, aber auch aussenpolitisch noch relativ unerfahrene Staatsmänner zusammen – beide sind übrigens Juristen. Die Agenda der Begegnung ist breit und vor allem von Sicherheitsfragen geprägt. Die geplante Unterzeichung eines Dokuments über die bilateralen Beziehungen wird aber auch durch Vorsicht geprägt sein.

Russland ist für Obama ein Schlüssel für die zwei zentralen strategischen Ziele seiner Außenpolitik – die Stabilisierung Afghanistans und die Kontrolle des iranischen Nuklearprogrammes. In Afghanistan haben beide Seiten ein gemeinsames Interesse – die Ausschaltung der radikalen Islamisten und die Verbesserung der Sicherheitslage. Russland ist bereit, die USA logistisch und materiell zu unterstützen, will die USA aber auch spüren lassen, dass Russland dazu dringend gebraucht wird. Daher hat Russland in den vergangenen Monaten auch seine Bündnispartner in Zentralasien – allen voran Kirgisistan – gedrängt, die militärische Zusammenarbeit mit der USA abzustufen, um damit das Gewicht Russlands in der Afghanistanpolitik der USA zu stärken.

Wichtiger noch ist die Kontrolle des iranischen Nuklearprogrammes. Auch Russland hat kein Interesse an einer nuklearen Bewaffnung des Iran. Gleichzeitig aber unterhält Russland enge wirtschaftliche Beziehungen mit Iran und ist darauf angewiesen, dass Iran weiterhin darauf verzichtet, islamistische Agitation im muslimischen russländischen Nordkaukasus  und in Zentralasien zu betreiben. Zugleich möchte Russland eine zentrale Rolle im zivilen Nuklearprogramm des Iran behalten. Andererseits sollte der Einfluss Russland auf die iranische Führung auch nicht überschätzt werden. Die Bedeutung Russlands für die USA in der Iranfrage ist seine Bereitschaft, schärfere Sanktionen gegen Iran im Sicherheitsrat der VN nicht zu blockieren – sollten die diplomatischen Annäherungsversuche der USA an den Iran scheitern – und, noch wichtiger, darauf verzichten, Iran militärische Abwehrsysteme wie die Raketenabwehr S-300 zu liefern.

Zuletzt werden in London die Weichen für die Zukunft der strategischen Rüstungskontrolle gestellt. Am 5. Dezember 2009 läuft das Abrüstungsabkommen Start-1 aus. Eine blosse Verlängerung des Abkommens wäre zu wenig. Notwendig wäre eine radikale Absenkung der operativen Sprengkopfzahl auf ca. 1.000 für beide Seiten und die Beibehaltung eines intensiven Verifikations- und Kontrollmechanismus. Derzeit haben beide Seiten zwischen 2.000 und 3.000 Sprengköpfe operativ einsetzbar; nach den Start-2008 Zahlen verfügen die USA aber über deutlich mehr Sprengköpfe als Russland (5.951 vs. 4.138) und über mehr Trägersysteme (ICBMs, SLBMs und strategische Bomber). Die Einigung auf Zählregeln, Sprengkopfzahlen und die Anzahl von Trägersystemen wird ausserordentlich schwierig sein; sie ist aber unabdingbar, um die Architektur der strategischen Rüstungskontrolle, die seit 1972 eingerichtet ist, nicht gänzlich zusammenbrechen zu lassen.

Foto: http://worldmeets.us/financialtimesdeutschland000084.shtml

… der phönix ist geboren ..

cover_jpgMein neues Buch ‘Der russische Phönix. Das Erbe der Asche‘ ist geboren und an die Buchhandlungen ausgeliefert. Das Buch wird am 5. März in Wien  in der Buchhandlung Thalia präsentiert. In Innsbruck wird das  Buch am 12. März um 19.00 Uhr in der Buchhandlung Morawa vorgestellt. Das Buch zeichnet die politische und wirtschaftliche Entwicklung Russlands nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach. Im Zentrum stehen die Jahre nach der Machtübernahme Vladimir Putins und seines Amtsnachfolgers Dmitri Medvedev. Das Buch setzt sich auch mit aussenpolitischen Kernfragen auseinander – der Energiesicherheit im Öl- und im Gassektor, den Georgien-Krieg, den Beziehungen zur Europäischen Union und zur USA und der Zukunft der strategischen Rüstungskontrolle.

… der eroberer von davos …

Erdogan hat in Davos erneut demonstriert, wie er Auslandsauftritte für innenpolitische Zwecke manipuliert. So wie er in Köln vom angeblichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesprochen hat, nur weil die deutsche Mehrheitsgesellschaft auch eine Integrationsleistung der türkischen Zuwanderer einfordert, gab er nun in Davos die Posse des muslimischen Übervaters, der die Belange der muslimischen Palästinenser heldenhaft verteidigt. Kaum war Erdogan nach Istanbul zurückgekehrt, wurde er von herangekarrten Demonstranten begeistert willkommen geheissen, als habe er eine Schlacht geschlagen. Eine billige Inszenierung für die anstehenden Wahlen, die erneut deutlich macht, wie unreif die politische Klasse der Türkei ist. Davos wird ihn sicher nicht vermissen, Brüssel sollte dies auch nicht tun.

… gas kaufen, wo es verkäufer gibt …

Vorbehalte gegen das iranische Regime und sein Vorhaben, eine nukleare Waffenoption zu entwickeln, sind zwar nachvollziehbar; deswegen aber die Zusammenarbeit im Energiesektor zu blockieren, ist aus strategischen Überlegungen nicht zweckmäßig.

Zur Wahrung der Energieversorgung der EU-27 ist die Zusammenarbeit mit vielen autoritären Regimen erforderlich – von Saudi Arabien und anderen Golfstaaten über Algerien, Libyen und Russland bis Nigeria. Iran ist damit kein Einzelfall. Immerhin importieren die Mitgliedsstaaten der EU auch erhebliche Mengen an Rohöl aus dem Iran, allen voran Frankreich, Italien und Griechenland. Die OMV ist nicht der einzige Energiekonzern, der an iranischem Gas – immerhin 16 Prozent der globalen gesicherten Reserven – interessiert ist. Indien und China, und mittelfristig auch Japan, streben erhebliche Gasimporte aus Iran an. Die Errichtung eines Leitungsnetzes von Iran über Pakistan nach Indien – die so genannte ‚Friedenspipeline IPI‘ – könnte auch nach China verlängert werden. Auch ist ein Ausbau der LNG-Kapazitäten Irans zu erwarten, wodurch zusätzliche Exportmärkte erschlossen werden können. Zudem schickt sich die russsche Gazprom an, in den iranischen Markt massiv einzusteigen. Das iranische Regime wird also ohnehin aus dem Gasexport zusätzliche Exporteinnahmen gewinnen können.

Neben der USA ist es auch Russland, das kein Interesse am Erdgasexport Irans in die EU hat. Gazprom möchte den europäischen Markt exklusiv bedienen und wird alles daran setzen, Irans Gasexporte in die EU zu blockieren und nach Osten zu leiten. Der Verzicht der EU auf iranisches Gas wäre daher ein törichter Beitrag zur Errichtung eines Gaskartells, das erheblichen Preisdruck auf den europäischen Gasmarkt bewirken könnte.

Der Handel mit iranischem Gas kann die Stabilität des iranischen Regimes befördern; immerhin bezieht Iran 85 Prozent seiner Exporteinnahmen aus dem Öl- und Gassektor. Das trifft aber nicht nur auf den Iran zu, sondern auf eine Mehrheit der autoritären Staaten, mit denen die EU-27 im Energiesektor zusammenarbeiten. Den ethischen Gehalt dieser Verflechtungen zu diskutieren ist so legitim, wie die Betonung wechselseitiger Interessen. Das eine ist über das andere nicht erhaben.Ist das iranische Regime aber ein Sonderfall, der andere Regeln erforderte? Die Kritiker werfen der OMV vor, das multi- (VN) und bilaterale (USA) Sanktionsregime gegen Iran zu unterlaufen. Gerade philoisraelische Organisationen sehen in Sanktionen taugliche Mittel, um das Innen- und Außenverhalten des Iran zu beeinflussen. Wenn aber das iranische Regime rational genug ist, auf äußere Sanktionen zu reagieren, muss dem iranischen Regime auch zugebilligt werden, sein Verhalten in der nahöstlichen Region rational zu steuern.

Ist dann der Vorwurf, der Iran sei ein irrationales Regime, das selbst die Zerstörung des eigenen Landes in Kauf nehme, um Israel zu vernichten, gerechtfertigt? Als Ausdruck des irrationalen Herrschaftscharakters werden die Brandreden Ahmadi-nejads gegen das ‚zionistische Regime‘ angeführt; ist das wirre Gefasel des in der Machthierarchie Irans ohnehin marginalisierten Staatspräsidenten aber tatsächlich die Leitlinie der iranischen Außenpolitik; sind die Hetzreden nicht vielmehr an die eigene Bevölkerung gerichtet, um diese angesichts wirtschaftlicher und sozialer Härten nationalistisch zu mobilisieren?

Selbst wenn Iran die nukleare Option erwerben oder sogar in der Lage wäre, Trägersysteme nuklear zu bestücken, wäre deren Einsatz irrational, gerade gegen Israel. Irrational, weil die Zweitschlagsfähigkeit Israels nicht ausschaltbar ist und einen rational agierenden Iran ausreichend abschreckt. Auch die vielfach zitierte Erpressbarkeit Israels durch einen angedrohten nuklearen Schlag des Iran ist nicht gegeben, da auch in diesem Szenario die Abschreckungslogik greift.

Unbestritten ist die Rolle Irans als destabilisierende Kraft in der Region – durch die militärische Unterstützung für einige schiitische Milizen im Irak, die indirekte Schwächung der libanesischen Regierung über die Mobilisierung der schiitischen Hizbollah, die islamistische Penetration des palästinensischen militanten Lagers um die sunnitische Hamas und nicht zuletzt durch die strategische Allianz mit Syrien. Unbestritten ist auch, dass dadurch israelische Sicherheitsinteressen beeinträchtig werden. Israel kann sich aber seiner eigenen Verantwortung für die regionale Stabilisierung nicht entziehen; der Ruf nach militärischer Härte durch die USA gegen eine nicht bestehende Gefährdung Israels durch Iran darf nicht erhoben werden, nur weil die israelische Führung nicht fähig oder bereit ist, ihren Beitrag zu einer friedlichen Lösung der offenen Fragen in seiner Nachbarschaft zu leisten.

Foto: http://www.welt.de/multimedia/archive/00572/Gas_DW_Finanzen_Wue_572298g.jpg

Eine leicht abgeänderte Version dieses Kommentars wurde am 16.2.2009 in der Tageszeitung ‘Die Presse’ unter dem Titel ‘Der rationale Iran‘ abgedruckt.

… shame …

On January 19th, 2009 the courageous laywer Stanislav Markelov was assassinated in Moscow. He was one of the few brave persons left in Russia who still dare to risk their lifes for the rule of law and justice.

It is a shame, that neither Dmitri Medvedev nor Vladimir Putin  have publicly expressed their condolences so far, let alone condemned the assassination.

… gasdurchbruch …

Mit der Unterzeichnung des Gasliefervertrages zwischen Gazprom und Naftogaz Ukrainy kann russländisches Erdgas wieder zu seinen Abnehmern in der EU und dem Westbalkan geliefert werden. Dies stellt einen beachtlichen Erfolg der Ukraine dar, denn es ist gelungen, die von Russland geforderte Entkoppelung des Gastransits in die EU von den bilateralen Gasgeschäften zwischen der Ukraine und Russland zu blockieren. Rasch war in den letzten Tagen klar geworden, dass der Gasstreit nur durch eine Paketlösung, wie sie heute erfolgt ist, beendet werden konnte.

Das Einfrieren der Gastransitkosten bis 2010 war an sich bereits 2006 vertraglich festgelegt worden – allerdings war dieses Abkommen durch ein willfähriges Gericht in Kiiv aufgehoben worden; jetzt ist es also noch einmal festgeschrieben worden. Die Ukraine hat nun akzeptiert, bereits 2010 die gleichen Preise für russländisches Erdgas zu bezahlen, wie die Abnehmer in der EU. Vor dem Gasstreit hatte Russland dies von der Ukraine erst für 2011 abverlangt. Nun gut. Unklar ist noch, was ‘europäische Preise’ sind – denn die sind in den einzelnen Abnehmerstaaten durchaus unterschiedlich. Daher ist es auch schwer zu sagen, wieviel die Ukraine tatsächlich bezahlen wird müssen. Aber auch hier ist zu vermuten, dass der Jahresdurchschnittspreis sich ungefähr dort bewegen wird, worauf sich Putin und Timoshenko bereits im Oktober 2008 geeinigt hatten.

Es ist jedenfalls zu hoffen, dass die Preisformel des nun unterzeichneten Vertrages tatsächlich belastbar sein wird. Verträge in dieser rechtsfreien Region werden allerdings nicht immer als bindend betrachtet. Der Ukraine bleibt jedenfalls solange ein immenses Erpressungspotential gegenüber Russland, solange 78 Prozent des russländischen Gasexports über das ukrainische Leitungsnetz abgewickelt werden.

Grundsätzlich positiv ist der Umstand, dass der Vertrag eine Laufzeit von 10 Jahren haben soll. Damit könnte die unselige Praxis zu Ende gehen, nur einjährige Lieferverträge abzuschließen, die genau in der hochwinterlichen Zeit auslaufen. Gut auch, dass der Zwischenhändler RosUkrEnergo ausgeschaltet wird. Auch darauf hatten sich Putin und Timošenko bereits im Oktober 2008 verständigt. Nachdem den ukrainischen Präsidenten Juščenko mit diesem Unternehmen – nun, wie nennen wir es – einträgliche Bande verbinden, hatte er das Oktoberabkommen untergraben und einen Verhandlungsabschluss am 31. Dezember 2008 abgeblockt. Es bleibt abzuwarten, wie die Detailregelungen tatsächlich aussehen.

Offen ist derzeit auch, ob das Gasvolumen, das Gazprom direkt an ukrainische Endkunden vermarkten darf, angehoben wurde. Offen ist auch, ob sich Naftogaz und Gazprom darauf verständigt haben, wie die Zahlungen für das gelieferte Gas und die Transitgebühren abgewickelt werden. Übrigens wurde die Forderung Gazproms nach Pönalezahlungen an die Ukraine von 610 Millionen USD heute nicht mehr erwähnt; ganz zu schweigen von den Schadensersatzzahlungen, die beide voneinander gefordert hatten.

n den großen Linien wurde heute ein Vertrag unterzeichnet, der bereits im Oktober 2008 zwischen Putin und Timošenko vereinbart worden war und am 31.12.2008 auch zur Unterzeichnung vorgelegen war. Blockiert wurde der Vertragsabschluss damals von Viktor Juščenko. Für ihn brechen jetzt wohl eher kalte Zeiten an, auch wenn nun auch die Ukraine wieder Gas erhalten wird. Aber in der  Yuri Kotsyubynsky Straße 10 in Kiiv wird er sicher immer ein warmes Zimmerchen finden.

Der Kommentar wurde am 19. Jänner 2009 auch als ‘Fremde Feder: Paketlösung im Gasstreit’ auf www.derstandard.at veröffentlicht.