{"id":214,"date":"2007-11-13T20:36:33","date_gmt":"2007-11-13T19:36:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerhard-mangott.at\/?p=214"},"modified":"2014-05-01T15:43:20","modified_gmt":"2014-05-01T13:43:20","slug":"argerliche-vermengung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerhard-mangott.at\/?p=214","title":{"rendered":"&#8230; \u00e4rgerliche vermengung &#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"image213\" class=\"alignleft\" src=\"..\/wp-content\/_damm_argerliche_vermengung.jpg\" alt=\"_damm_argerliche_vermengung.jpg\" width=\"90\" height=\"120\" \/>Ein wahrhaft offener und militanter Diskurs ist n\u00f6tig \u00fcber die multikulturelle Toleranz oder Gleichg\u00fcltigkeit die islamistische Verweigerung, humanistisch-aufkl\u00e4rerische Normen zu akzeptieren, hinzunehmen. Damit werden D\u00e4mme gebrochen, die zu schliessen, kaum mehr m\u00f6glich sein wird. Diese Werte sind unteilbar, nicht verhandelbar und m\u00fcssen den normativen Rahmen freier menschlicher Existenz bilden. Die islamistische Resakralisierung des \u00f6ffentlichen Raumes, die Segregation in separate Lebenskulturen, in denen die s\u00e4kulare Rechtsordnung der religi\u00f6sen Deutung traditionalistischer und patriarchalerWertekonzepte anheim gestellt wird, die Verweigerung gegen\u00fcber einer laizistisch-s\u00e4kularen Staatlichkeit, sind unzul\u00e4ssig, gef\u00e4hrlich und bed\u00fcrfen der aktiven Gegnerschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darin kann man sich einig werden mit denen, die \u2013 wie Henryk M. Broder in seiner Laudatio f\u00fcr den Schriftsteller Pollack am 12. Tag des November \u2013 von der \u201aToleranz gegen\u00fcber der Intoleranz\u2018 als \u201aAnleitung zum kollektiven Selbstmord\u2018 sprechen. Aufkl\u00e4rerische Werte m\u00fcssen wehrhaft sein. So wie post-heroische Gesellschaften ihre staatliche Existenz gedanken- und ahnungslos, bisweilen feig zur grunds\u00e4tzlichen Disposition stellen, so sind multikulturelle Werterelativisten die T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr aufkl\u00e4rungsfeindliche Lebensentw\u00fcrfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4rgerlich aber wird es, wenn mit diesem Diskurs ein militanter philoisraelischer \u2013 werter Leser achten Sie, hier ist nicht \u201aphilosemitisch\u2018 geschrieben und auch nicht gedacht \u2013 Diskurs verwoben wird. Die kritiklose, emotionalisierte, geradezu axiomatische Rechtfertigungsdisposition der Kritiker islamistischer Wertezersetzung gegen\u00fcber dem israelischen Staat, die daraus abgeleitete Haltung, im nah\u00f6stlichen Konfliktgemenge ausschlie\u00dflich arabische oder persische Muslime f\u00fcr das Ausbleiben einer friedlichen L\u00f6sung zu sehen, ist unhaltbar und erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. Wenn die \u201aIslamistophobie\u2018 mehr das Ergebnis einer, wie immer begr\u00fcndeten, philoisraelischen Haltung ist und sehr viel weniger das Ergebnis der selbstbewussten Verteidigung der aufkl\u00e4rerischen Wertegemeinschaft, dann will ich in deren Lager nicht sein.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"wp-caption-dd\">Foto: http:\/\/www.vergessene-bahnen.de<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wahrhaft offener und militanter Diskurs ist n\u00f6tig \u00fcber die multikulturelle Toleranz oder Gleichg\u00fcltigkeit die islamistische Verweigerung, humanistisch-aufkl\u00e4rerische Normen zu akzeptieren, hinzunehmen. Damit werden D\u00e4mme gebrochen, die zu schliessen, kaum mehr m\u00f6glich sein wird. Diese Werte sind unteilbar, nicht verhandelbar und m\u00fcssen den normativen Rahmen freier menschlicher Existenz bilden. 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