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	<title>Comments on: Zwietracht oder die Freiheit des Wortes</title>
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	<description>Department of Political Science &#124; University of Innsbruck</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 May 2013 14:06:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Omar Abo-Namous</title>
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		<dc:creator>Omar Abo-Namous</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 08:44:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo,
1. &quot;Fitna&quot;: Die Aufregung, die mit dem Film Fitna verbunden ist, hat nur wenig mit den darin abgebildeten Atten-/Greueltaten zu tun, sondern vielmehr mit der Anklage, die mit dem Film erhoben wird: Alle Muslime sind so, der Islam schreibt das vor. Herr Mangott, Sie schreiben zwar, keine dieser Gewalttaten w&#228;re erfunden, allerdings vergessen Sie, dass im Film vor allem suggeriert wird, es handle sich bei Muslimen um grunds&#228;tzlich (weil religi&#246;s befohlen) gewaltt&#228;tige und grausige Menschen (siehe auch die beispielhaften Kommentare von Herrn Pajak hier). Dies wiederum ist falsch. Man stelle sich vor, es w&#252;rden Greueltaten der US-amerikanischen Armee zusammen mit Aussagen Bushs als &quot;mit-Gott-sprechender&quot;, Pat Robertson als Mordbef&#252;rworter und einschl&#228;giger Bibelzitate zu einem solchen Video verbunden werden. Der Wahrheitsgehalt w&#228;re derselbe, auch wenn damit nat&#252;rlich suggeriert w&#252;rde, die Bibel und das Christentum w&#228;ren per se gewaltt&#228;tig. &#220;brigens auch jenseits dieser offensichtlichen Vorgehensweise liessen sich Beispiele f&#252;r &quot;christliche Gewalttaten&quot; auch in der Moderne finden.
&lt;a href=&quot;http://www.toomuchcookies.net/archives/816/religion-und-gewalt-offener-brief-an-ronald-pofalla.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.toomuchcookies.net/archives/816/religion-und-gewalt-offener-brief-an-ronald-pofalla.htm&lt;/a&gt;
Gleiches ist ebenso auch auf &quot;Atheisten&quot;, &quot;Buddhisten&quot; oder meinetwegen &quot;Juden&quot; &#252;bertragbar.. Also wieder: Das Problem ist nicht die &#039;Nachrichtensendung&#039;, es ist die Verunglimpfung einer Religionsgruppe. Muslime also, als die modernen Brunnenvergifter! Die Verurteilung der einzelnen Taten (die durchaus mit unterschiedlichen Motivationen erfolgen) bleibt davon unber&#252;hrt.
2. &quot;Kritik am Islam/an Muslimen&quot;: Das erstaunliche ist doch, dass derzeit alle wehklagen, dass sie den Islam oder Muslime nicht kritisieren d&#252;rfen, dies aber unentwegt getan wird. Der Islam ist zur Wandschrankpuppe geworden, die jedes Mal, wenn jemand von seinen eigenen Fehlern ablenken m&#246;chte (aber auch wenn jemand tats&#228;chliche Kritik loswerden m&#246;chte) herausgeholt wird. Der Mythos von der Unkritisierbarkeit des Islams setzt sich aber mit jeder Kritik noch weiter fest, nicht zuletzt weil einige Muslime die Kritik behandeln (auch durchaus argumentatorisch abweisen) und andere sich dar&#252;ber aufregen (&#039;gerne&#039; auch mal gewaltt&#228;tig) und nur die Letzteren gezeigt werden. Interessant ist dabei, dass in deutschen Medien vor allem dem Papst die Ehre zukommt, nach seiner d&#228;mlichen Rede den Dialog angeregt zu haben, w&#228;hrend es aber eigentlich muslimische Denker und Gelehrte waren, die sachlich und argumentatorisch auf seine Rede geantwortet haben und gleichzeitig die Hand zum Dialog ausgestreckt haben! Auch wieder interessant: Den Inhalt ihrer Antwort hat die deutsche Medienlandschaft nicht wirklich thematisiert! Schreiende Menschen sind halt interessanter. 
3. @Heiden: Nat&#252;rlich sind es zun&#228;chst (und fast ausschlie&#223;lich) die Finanzen, um die sich die Regierung k&#252;mmert. Aber in dieser Hinsicht ist Europa schon recht konsequent. Kritik an die USA, Russland, Israel, Indien, Pakistan oder an jeden anderen Staat richtet sich stets nach der bef&#252;rchteten wirtschaftlichen konsequenz dieser Kritik. Das hat zuletzt auch die &quot;islamische Welt&quot; erkannt und zu Boykotten aufgerufen.. 
4. @Smith: &quot;Das Entsetzen gl&#228;ubiger Muslime sollte sich folglich nicht auf den Film beziehen, sondern vielmehr auf ausgew&#228;hlte Inhalte ihrer Heiligen Schrift. Es erscheint v&#246;llig antinomisch, dass sich das Entsetzen Gl&#228;ubiger hinsichtlich sensibler &#196;u&#223;erungen auf denjenigen richtet, der Passagen aus ihrer Heiligen Schrift zitiert, und nicht auf die zitierten Worte selbst.&quot;Wieder ist das Problem nicht das Zitat an sich (auch selten die &#252;beraus bedenkliche und suggestive &#220;bersetzung), sondern vor allem die Interpretation, die der Film vorlegt! Im &#220;brigen verweise ich auch Sie auf den weiter oben verlinkten Artikel, wo sie erkennen werden, dass auch noch heute gen&#252;gend &#039;B&#246;ses&#039; &quot;im Namen des Christentums&quot; begangen wird. Und wie gesagt, Atheisten oder weniger Religi&#246;se finden auch weiterhin gen&#252;gend Herleitung f&#252;r Kriegsf&#252;hrung und Gewalt im Allgemeinen (z.B. im Namen der Demokratie), also ist die L&#246;sung mitnichten die Befreiung aus der &quot;religi&#246;sen Knechtschaft&quot;.
5. @Pajak: &quot;Die Terroristen die heute in Guantanamo einsitzen werden als Opfer des US-Imperialismus hochstilisiert.&quot;Dass in Guantanamo bei weitem nicht nur Terroristen einsitzen, ist doch auch zu Ihnen durchgedrungen, oder? Davon unabh&#228;ngig: Wer Menschenrechte einmal predigen m&#246;chte, kann nicht selektiv Menschen zu Unmenschen degradieren, wenn es ihm gerade in die Sicherheitslage passt! Und im &#220;brigen ist es irrelevant, ob diese Menschen die Menschenrechte anderer noch anerkennen! Es ist Aufgabe eines modernen Staates die Menschenrechte zu wahren, egal ob sie von anderen nicht gewahrt werden. Sonst laufen wir Gefahr nur so moralisch zu handeln, wie unser unmoralischster Feind (und zwar als Einzelperson gesehen) handelt.&quot;wir (der Westen) befinden uns in einem Konflikt mit dem militanten Islam&quot;Tats&#228;chlich befindet sich der militanten Westen im Konflikt mit militanten Muslimen und teilweise nur Staaten, die uns nicht geheuer sind. Kein &#039;muslimischer&#039; Staat hat in den letzten zig Jahren einen &#039;westlichen&#039; Staat angegriffen. Lediglich einige Anschl&#228;ge wurden von muslimischen Gruppierungen durchgef&#252;hrt, die dann durch die Reaktion des Westens zu Kriegserkl&#228;rungen hochstilisiert wurden. Die Zahl der Opfer sowohl der Anschl&#228;ge als auch der Antwort auf diese Anschl&#228;ge ist nur ein Indiz auf die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit. &quot;der Islam ist das Problem&quot;Genau das ist die Gefahr eines Films wie Fitna!Und noch etwas zu den &quot;Konventionen&quot;, die von der &quot;Gegenseite&quot; nicht eingehalten w&#252;rden: Ich glaube nicht, dass Konventionen jemals weder Israel noch die USA, noch irgend einen anderen machthungringen Staat / Machthaber aufgehalten haben oder aufhalten werden, seine Ziele zu verfolgen. Darf ich daran erinnern, dass die USA in Afghanistan, aber auch im Irak Fl&#228;chenbombardierungen angeordnet haben, bevor sie einmarschiert sind? Genau dieselbe Taktik wird f&#252;r den Iran angedacht. Israel hat genau dasselbe im Libanon versucht. Immer wieder m&#252;ssen Milit&#228;rs bemerken, dass es eben nicht m&#246;glich ist, ganze Menschengruppen durch Bombardierung zu vernichten. Man kann sie zur Kapitulation zwingen (Japan als Beispiel), aber ein Ausradieren ist damit nicht m&#246;glich! Alles, was Sie vom &quot;Feind&quot; behaupten, trifft genauso auf &#039;uns&#039; (dem Westen) mindestens genauso zu. Keine einzige Konvention wurde bei der Errichtung und dem Betrieb von Guantanamo (und anderen Gef&#228;ngnissen) eingehalten und deshalb ist es ein gutes Zeichen, dass gestern ein US-Gericht f&#252;r Menschenrechte eingetreten ist. Auch folgende Aussage trifft genauso f&#252;r &#039;den Westen&#039; zu:&quot;wenn die Religion wie so gern behauptet „in Geiselhaft“ von den Terroristen genommen wurde, wieso l&#228;&#223;t sich die gro&#223;e Mehrheit der sogenannten Moderaten das gefallen.&quot;Was hei&#223;t &quot;gefallen lassen&quot;? Alle muslimischen Staat bek&#228;mpfen terroristische Vereinigungen. Einige erfolgreicher als andere. Die Einordnung der einzelnen Vereinigungen ist durchaus unterschiedlich, aber da hat auch die USA kein Problem damit, mit einer iranischen Terrorgruppe zusammen zu arbeiten, um ein politisches/milit&#228;risches Ziel (Destabilisierung des Irans) zu erreichen. Was kann mehr erwartet werden? Anders gefragt: Was tun B&#252;rger westlicher Staaten gegen die von ihren (von ihnen gew&#228;hlten!!) Regierungen gef&#252;hrten Kriege oder gegen den Abbau der Menschenrechte und die St&#228;rkung des Staates auf Kosten des B&#252;rgers in ihren eigenen Staaten? Was tun diese B&#252;rger gegen die unmenschliche Abschiebepraxis ihrer Regierungen? Was tun sie gegen die Zusammenarbeit ihrer Regierungen mit Terrorgruppen, was gegen die zunehmende Militarisierung? Ab und an gibt es verhaltene Demonstrationen - mehr nicht! Was tun denn Russen gegen ihre Regierung? Was tun Israelis sowohl gegen die von ihrer Regierung legitimierte Ermordung und Entrechtung, als auch gegen die unter ihnen lebenden &quot;Siedler&quot;, die fremdes Land sich aneignen? Die Liste w&#228;re endlos.. Eine Portion Passivit&#228;t g&#246;nnen wir uns doch alle. Und wenn wir mal aktiv werden, dann setzen wir auch Priorit&#228;ten - der eine will was f&#252;r Tibet machen, der andere f&#252;r Darfur, der dritte f&#252;r Pal&#228;stinenser, dann wieder einer gegen den Terrorismus, ein anderer gegen die Militarisierung usw. usf.. Vor der eigenen Haust&#252;r kehren, f&#228;llt uns allen gleicherma&#223;en schwer.&quot;haben sie schon mal von einer Demonstration gegen den Terrorismus, gegen Bin Laden oder Al Qaida geh&#246;rt?&quot;Ja. In fast jedem arabischen Staat fand mindestens eine Gro&#223;demonstration gegen Al-Qaida oder gegen einen dann aktuellen Terroranschlag. Einen Tag nach den Anschl&#228;gen in den USA (9/11) gab es z.B. eine gro&#223;e Demonstration in Jordanien. Mehr dazu hier&lt;a href=&quot;%20http://www.warumtoetestduzaid.de/de/10-thesen.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.warumtoetestduzaid.de/de/10-thesen.html&lt;/a&gt;
und z.B. hier:
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,384306,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,384306,00.html&lt;/a&gt;
Auch ihre Auslegung des pal&#228;stinensischen Wahlergebnisses ist ziemlich oberfl&#228;chlich. Um es Ihnen nahe zu bringen, werde ich wieder die USA als Beispiel bringen: George W. Bush wurde trotz des Wissens um seinen Betrug und seiner Neigung zu unmenschlichen Kriegen wiedergew&#228;hlt! Ich werde auch deshalb nicht auf Ihre weitere &quot;Analyse&quot; des Nahostkonflikts eingehen. Gr&#252;&#223;e.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
1. &quot;Fitna&quot;: Die Aufregung, die mit dem Film Fitna verbunden ist, hat nur wenig mit den darin abgebildeten Atten-/Greueltaten zu tun, sondern vielmehr mit der Anklage, die mit dem Film erhoben wird: Alle Muslime sind so, der Islam schreibt das vor. Herr Mangott, Sie schreiben zwar, keine dieser Gewalttaten w&#228;re erfunden, allerdings vergessen Sie, dass im Film vor allem suggeriert wird, es handle sich bei Muslimen um grunds&#228;tzlich (weil religi&#246;s befohlen) gewaltt&#228;tige und grausige Menschen (siehe auch die beispielhaften Kommentare von Herrn Pajak hier). Dies wiederum ist falsch. Man stelle sich vor, es w&#252;rden Greueltaten der US-amerikanischen Armee zusammen mit Aussagen Bushs als &quot;mit-Gott-sprechender&quot;, Pat Robertson als Mordbef&#252;rworter und einschl&#228;giger Bibelzitate zu einem solchen Video verbunden werden. Der Wahrheitsgehalt w&#228;re derselbe, auch wenn damit nat&#252;rlich suggeriert w&#252;rde, die Bibel und das Christentum w&#228;ren per se gewaltt&#228;tig. &#220;brigens auch jenseits dieser offensichtlichen Vorgehensweise liessen sich Beispiele f&#252;r &quot;christliche Gewalttaten&quot; auch in der Moderne finden.<br />
<a href="http://www.toomuchcookies.net/archives/816/religion-und-gewalt-offener-brief-an-ronald-pofalla.htm" rel="nofollow">http://www.toomuchcookies.net/archives/816/religion-und-gewalt-offener-brief-an-ronald-pofalla.htm</a><br />
Gleiches ist ebenso auch auf &quot;Atheisten&quot;, &quot;Buddhisten&quot; oder meinetwegen &quot;Juden&quot; &#252;bertragbar.. Also wieder: Das Problem ist nicht die &#8216;Nachrichtensendung&#8217;, es ist die Verunglimpfung einer Religionsgruppe. Muslime also, als die modernen Brunnenvergifter! Die Verurteilung der einzelnen Taten (die durchaus mit unterschiedlichen Motivationen erfolgen) bleibt davon unber&#252;hrt.<br />
2. &quot;Kritik am Islam/an Muslimen&quot;: Das erstaunliche ist doch, dass derzeit alle wehklagen, dass sie den Islam oder Muslime nicht kritisieren d&#252;rfen, dies aber unentwegt getan wird. Der Islam ist zur Wandschrankpuppe geworden, die jedes Mal, wenn jemand von seinen eigenen Fehlern ablenken m&#246;chte (aber auch wenn jemand tats&#228;chliche Kritik loswerden m&#246;chte) herausgeholt wird. Der Mythos von der Unkritisierbarkeit des Islams setzt sich aber mit jeder Kritik noch weiter fest, nicht zuletzt weil einige Muslime die Kritik behandeln (auch durchaus argumentatorisch abweisen) und andere sich dar&#252;ber aufregen (&#8216;gerne&#8217; auch mal gewaltt&#228;tig) und nur die Letzteren gezeigt werden. Interessant ist dabei, dass in deutschen Medien vor allem dem Papst die Ehre zukommt, nach seiner d&#228;mlichen Rede den Dialog angeregt zu haben, w&#228;hrend es aber eigentlich muslimische Denker und Gelehrte waren, die sachlich und argumentatorisch auf seine Rede geantwortet haben und gleichzeitig die Hand zum Dialog ausgestreckt haben! Auch wieder interessant: Den Inhalt ihrer Antwort hat die deutsche Medienlandschaft nicht wirklich thematisiert! Schreiende Menschen sind halt interessanter.<br />
3. @Heiden: Nat&#252;rlich sind es zun&#228;chst (und fast ausschlie&#223;lich) die Finanzen, um die sich die Regierung k&#252;mmert. Aber in dieser Hinsicht ist Europa schon recht konsequent. Kritik an die USA, Russland, Israel, Indien, Pakistan oder an jeden anderen Staat richtet sich stets nach der bef&#252;rchteten wirtschaftlichen konsequenz dieser Kritik. Das hat zuletzt auch die &quot;islamische Welt&quot; erkannt und zu Boykotten aufgerufen..<br />
4. @Smith: &quot;Das Entsetzen gl&#228;ubiger Muslime sollte sich folglich nicht auf den Film beziehen, sondern vielmehr auf ausgew&#228;hlte Inhalte ihrer Heiligen Schrift. Es erscheint v&#246;llig antinomisch, dass sich das Entsetzen Gl&#228;ubiger hinsichtlich sensibler &#196;u&#223;erungen auf denjenigen richtet, der Passagen aus ihrer Heiligen Schrift zitiert, und nicht auf die zitierten Worte selbst.&quot;Wieder ist das Problem nicht das Zitat an sich (auch selten die &#252;beraus bedenkliche und suggestive &#220;bersetzung), sondern vor allem die Interpretation, die der Film vorlegt! Im &#220;brigen verweise ich auch Sie auf den weiter oben verlinkten Artikel, wo sie erkennen werden, dass auch noch heute gen&#252;gend &#8216;B&#246;ses&#8217; &quot;im Namen des Christentums&quot; begangen wird. Und wie gesagt, Atheisten oder weniger Religi&#246;se finden auch weiterhin gen&#252;gend Herleitung f&#252;r Kriegsf&#252;hrung und Gewalt im Allgemeinen (z.B. im Namen der Demokratie), also ist die L&#246;sung mitnichten die Befreiung aus der &quot;religi&#246;sen Knechtschaft&quot;.<br />
5. @Pajak: &quot;Die Terroristen die heute in Guantanamo einsitzen werden als Opfer des US-Imperialismus hochstilisiert.&quot;Dass in Guantanamo bei weitem nicht nur Terroristen einsitzen, ist doch auch zu Ihnen durchgedrungen, oder? Davon unabh&#228;ngig: Wer Menschenrechte einmal predigen m&#246;chte, kann nicht selektiv Menschen zu Unmenschen degradieren, wenn es ihm gerade in die Sicherheitslage passt! Und im &#220;brigen ist es irrelevant, ob diese Menschen die Menschenrechte anderer noch anerkennen! Es ist Aufgabe eines modernen Staates die Menschenrechte zu wahren, egal ob sie von anderen nicht gewahrt werden. Sonst laufen wir Gefahr nur so moralisch zu handeln, wie unser unmoralischster Feind (und zwar als Einzelperson gesehen) handelt.&quot;wir (der Westen) befinden uns in einem Konflikt mit dem militanten Islam&quot;Tats&#228;chlich befindet sich der militanten Westen im Konflikt mit militanten Muslimen und teilweise nur Staaten, die uns nicht geheuer sind. Kein &#8216;muslimischer&#8217; Staat hat in den letzten zig Jahren einen &#8216;westlichen&#8217; Staat angegriffen. Lediglich einige Anschl&#228;ge wurden von muslimischen Gruppierungen durchgef&#252;hrt, die dann durch die Reaktion des Westens zu Kriegserkl&#228;rungen hochstilisiert wurden. Die Zahl der Opfer sowohl der Anschl&#228;ge als auch der Antwort auf diese Anschl&#228;ge ist nur ein Indiz auf die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit. &quot;der Islam ist das Problem&quot;Genau das ist die Gefahr eines Films wie Fitna!Und noch etwas zu den &quot;Konventionen&quot;, die von der &quot;Gegenseite&quot; nicht eingehalten w&#252;rden: Ich glaube nicht, dass Konventionen jemals weder Israel noch die USA, noch irgend einen anderen machthungringen Staat / Machthaber aufgehalten haben oder aufhalten werden, seine Ziele zu verfolgen. Darf ich daran erinnern, dass die USA in Afghanistan, aber auch im Irak Fl&#228;chenbombardierungen angeordnet haben, bevor sie einmarschiert sind? Genau dieselbe Taktik wird f&#252;r den Iran angedacht. Israel hat genau dasselbe im Libanon versucht. Immer wieder m&#252;ssen Milit&#228;rs bemerken, dass es eben nicht m&#246;glich ist, ganze Menschengruppen durch Bombardierung zu vernichten. Man kann sie zur Kapitulation zwingen (Japan als Beispiel), aber ein Ausradieren ist damit nicht m&#246;glich! Alles, was Sie vom &quot;Feind&quot; behaupten, trifft genauso auf &#8216;uns&#8217; (dem Westen) mindestens genauso zu. Keine einzige Konvention wurde bei der Errichtung und dem Betrieb von Guantanamo (und anderen Gef&#228;ngnissen) eingehalten und deshalb ist es ein gutes Zeichen, dass gestern ein US-Gericht f&#252;r Menschenrechte eingetreten ist. Auch folgende Aussage trifft genauso f&#252;r &#8216;den Westen&#8217; zu:&quot;wenn die Religion wie so gern behauptet „in Geiselhaft“ von den Terroristen genommen wurde, wieso l&#228;&#223;t sich die gro&#223;e Mehrheit der sogenannten Moderaten das gefallen.&quot;Was hei&#223;t &quot;gefallen lassen&quot;? Alle muslimischen Staat bek&#228;mpfen terroristische Vereinigungen. Einige erfolgreicher als andere. Die Einordnung der einzelnen Vereinigungen ist durchaus unterschiedlich, aber da hat auch die USA kein Problem damit, mit einer iranischen Terrorgruppe zusammen zu arbeiten, um ein politisches/milit&#228;risches Ziel (Destabilisierung des Irans) zu erreichen. Was kann mehr erwartet werden? Anders gefragt: Was tun B&#252;rger westlicher Staaten gegen die von ihren (von ihnen gew&#228;hlten!!) Regierungen gef&#252;hrten Kriege oder gegen den Abbau der Menschenrechte und die St&#228;rkung des Staates auf Kosten des B&#252;rgers in ihren eigenen Staaten? Was tun diese B&#252;rger gegen die unmenschliche Abschiebepraxis ihrer Regierungen? Was tun sie gegen die Zusammenarbeit ihrer Regierungen mit Terrorgruppen, was gegen die zunehmende Militarisierung? Ab und an gibt es verhaltene Demonstrationen &#8211; mehr nicht! Was tun denn Russen gegen ihre Regierung? Was tun Israelis sowohl gegen die von ihrer Regierung legitimierte Ermordung und Entrechtung, als auch gegen die unter ihnen lebenden &quot;Siedler&quot;, die fremdes Land sich aneignen? Die Liste w&#228;re endlos.. Eine Portion Passivit&#228;t g&#246;nnen wir uns doch alle. Und wenn wir mal aktiv werden, dann setzen wir auch Priorit&#228;ten &#8211; der eine will was f&#252;r Tibet machen, der andere f&#252;r Darfur, der dritte f&#252;r Pal&#228;stinenser, dann wieder einer gegen den Terrorismus, ein anderer gegen die Militarisierung usw. usf.. Vor der eigenen Haust&#252;r kehren, f&#228;llt uns allen gleicherma&#223;en schwer.&quot;haben sie schon mal von einer Demonstration gegen den Terrorismus, gegen Bin Laden oder Al Qaida geh&#246;rt?&quot;Ja. In fast jedem arabischen Staat fand mindestens eine Gro&#223;demonstration gegen Al-Qaida oder gegen einen dann aktuellen Terroranschlag. Einen Tag nach den Anschl&#228;gen in den USA (9/11) gab es z.B. eine gro&#223;e Demonstration in Jordanien. Mehr dazu hier<a href="%20http://www.warumtoetestduzaid.de/de/10-thesen.html" rel="nofollow">http://www.warumtoetestduzaid.de/de/10-thesen.html</a><br />
und z.B. hier:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,384306,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,384306,00.html</a><br />
Auch ihre Auslegung des pal&#228;stinensischen Wahlergebnisses ist ziemlich oberfl&#228;chlich. Um es Ihnen nahe zu bringen, werde ich wieder die USA als Beispiel bringen: George W. Bush wurde trotz des Wissens um seinen Betrug und seiner Neigung zu unmenschlichen Kriegen wiedergew&#228;hlt! Ich werde auch deshalb nicht auf Ihre weitere &quot;Analyse&quot; des Nahostkonflikts eingehen. Gr&#252;&#223;e.</p>
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	</item>
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		<title>By: Robert Heis</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-16122</link>
		<dc:creator>Robert Heis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 08:30:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Daniel Pajak:Lieber Herr Pajak! Ich stimme Ihnen in einigen Punkten zu, so zB was die Passivit&#228;t der moderaten Muslime angeht. Auch stimme ich ihnen zu, dass im Pal&#228;stina/Israel-Konflikt Religion nat&#252;rlich eine Rolle spielt (sie ist wesentlicher Bestandteil der zionistisch-israelischen Argumentation, wie der Hamas). Ich m&#246;chte mich auch dagegen erwehren, ich w&#252;rde keine Probleme sehen und diese unter den sprichw&#246;rtlichen Teppich kehren wollen. Meiner Meinung nach muss der Islam von innen heraus reformieren, genauso wie dies im Lauf der Geschichte die Reformjuden sowie die katholische Kirche dies in den 1960ern mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil gemacht hat. Selbstverst&#228;ndlich gibt es keine Nation, die dem Ideal der Menschenrechtskonvention entspricht, davon kann keine Rede sein. Islamisch gepr&#228;gte Staaten haben das Problem in Bezug auf die Menschenrechte, dass die Scharia einem Verfassungsstaat nach westlicher Gesinnung im Weg steht. Hier bedarf es nat&#252;rlich einer innserislamischen Reformbewegung, die eine radikale Z&#228;sur vornehmen m&#252;sste. Einzelne Bem&#252;hungen gibt es hierbei auch, doch stecken diese durch die starke Fragmentierung innerhalb des Islam mit all seinen Rechtsschulen noch in den Kinderschuhen. Um noch einmal auf das Pal&#228;stina-Problem zur&#252;ckzukommen, m&#246;chte ich noch bemerken, dass wenn die israelische Regierung in besetzten Gebieten Siedlungen baut, eine Mauer zieht, die Wasser- und Energieressourcen der Pal&#228;stinenser nach Gutd&#252;nken kontrolliert und nur sehr verhalten der moderate Fatah unter Olmert den R&#252;cken st&#228;rkt, dann verwundert es nicht, dass eine propagandistisch ausgefeilte Hamas-Wahltaktik auch aufgeht. Ich denke es ist realpolitisch (nicht idealistisch) durchaus denkbar, dass die Hamas, die selbst dilettantische &quot;Regierungsarbeit&quot; leistet, durch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Abbas als Gespr&#228;chspartner auf Augenh&#246;he zu Olmert die Wahl vermutlich nicht gewonnen h&#228;tte. Nat&#252;rlich muss man den Aspekt, dass weder Olmert auf Seiten der Israelis, noch Abbas in seiner Regierung vollste R&#252;ckendeckung genie&#223;en. Der Punkt auf den ich hinaus will, ist,&#160; dass Terrorismus sich aus asymmetrischen Machtverh&#228;ltnissen heraus n&#228;hrt und dass meiner Meinung nach die israelische Besatzungs- und Kontrollpolitik in deren eigenem Interesse kontraproduktiv im Sinne einer langfristigen friedlichen Vereinbarung Israels mit seinen arabischen Nachbarn.Die Bemerkung &quot;naiv&quot; aus meinem ersten Post nehme ich zur&#252;ck.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Daniel Pajak:Lieber Herr Pajak! Ich stimme Ihnen in einigen Punkten zu, so zB was die Passivit&#228;t der moderaten Muslime angeht. Auch stimme ich ihnen zu, dass im Pal&#228;stina/Israel-Konflikt Religion nat&#252;rlich eine Rolle spielt (sie ist wesentlicher Bestandteil der zionistisch-israelischen Argumentation, wie der Hamas). Ich m&#246;chte mich auch dagegen erwehren, ich w&#252;rde keine Probleme sehen und diese unter den sprichw&#246;rtlichen Teppich kehren wollen. Meiner Meinung nach muss der Islam von innen heraus reformieren, genauso wie dies im Lauf der Geschichte die Reformjuden sowie die katholische Kirche dies in den 1960ern mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil gemacht hat. Selbstverst&#228;ndlich gibt es keine Nation, die dem Ideal der Menschenrechtskonvention entspricht, davon kann keine Rede sein. Islamisch gepr&#228;gte Staaten haben das Problem in Bezug auf die Menschenrechte, dass die Scharia einem Verfassungsstaat nach westlicher Gesinnung im Weg steht. Hier bedarf es nat&#252;rlich einer innserislamischen Reformbewegung, die eine radikale Z&#228;sur vornehmen m&#252;sste. Einzelne Bem&#252;hungen gibt es hierbei auch, doch stecken diese durch die starke Fragmentierung innerhalb des Islam mit all seinen Rechtsschulen noch in den Kinderschuhen. Um noch einmal auf das Pal&#228;stina-Problem zur&#252;ckzukommen, m&#246;chte ich noch bemerken, dass wenn die israelische Regierung in besetzten Gebieten Siedlungen baut, eine Mauer zieht, die Wasser- und Energieressourcen der Pal&#228;stinenser nach Gutd&#252;nken kontrolliert und nur sehr verhalten der moderate Fatah unter Olmert den R&#252;cken st&#228;rkt, dann verwundert es nicht, dass eine propagandistisch ausgefeilte Hamas-Wahltaktik auch aufgeht. Ich denke es ist realpolitisch (nicht idealistisch) durchaus denkbar, dass die Hamas, die selbst dilettantische &quot;Regierungsarbeit&quot; leistet, durch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Abbas als Gespr&#228;chspartner auf Augenh&#246;he zu Olmert die Wahl vermutlich nicht gewonnen h&#228;tte. Nat&#252;rlich muss man den Aspekt, dass weder Olmert auf Seiten der Israelis, noch Abbas in seiner Regierung vollste R&#252;ckendeckung genie&#223;en. Der Punkt auf den ich hinaus will, ist,&nbsp; dass Terrorismus sich aus asymmetrischen Machtverh&#228;ltnissen heraus n&#228;hrt und dass meiner Meinung nach die israelische Besatzungs- und Kontrollpolitik in deren eigenem Interesse kontraproduktiv im Sinne einer langfristigen friedlichen Vereinbarung Israels mit seinen arabischen Nachbarn.Die Bemerkung &quot;naiv&quot; aus meinem ersten Post nehme ich zur&#252;ck.</p>
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	<item>
		<title>By: Daniel Pajak</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15733</link>
		<dc:creator>Daniel Pajak</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 14:04:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gerhard-mangott.at/?p=266#comment-15733</guid>
		<description><![CDATA[@ Robert Heis
  &#160;
  Sehr geehrter Herr Heis. Vielen Dank f&#252;r Ihr Kommentar zu meinem Beitrag. Aus den ersten S&#228;tzen Ihres Kommentars entnehme ich dass Sie mein Statement anscheinend in den &#252;blichen Schwarz-Wei&#223;-T&#246;nen interpretieren. Denn wie Sie sicherlich festgestellt haben geht es mir haupts&#228;chlich darum zu sagen dass es der Diskussion bedarf ob es weiterhin m&#246;glich ist einen Konflikt zu bestehen in dem die Gegenseite sich an keinerlei Konventionen h&#228;lt. Es ist mir schon bewu&#223;t dass es sich bei den Gefangenen in Guantanamo um mutma&#223;liche Terroristen handelt, und dies war auch ein Teil der offenen Fragestellung: wie weit k&#246;nnen wir erfolgreich im Kampf gegen den militanten Islam (ich verwende den Begriff Islam hier ganz bewu&#223;t) sein ohne unsere eigenen Prinzipien wie z.B. Unschuldsvermutung, aufzugeben. Was die Menschenrechte und das Bild des Westens anbelangt: auch wenn wir 50% der Prinzipien &#252;ber Bord werfen w&#252;rden stehen wir im Vergleich zu China, der Islamischen Welt und Afrika wie die reinsten Unschuldsengel da. Daher hinkt Ihr Vergleich aus meiner Sicht, ich w&#252;rde hier etwas mehr der Realit&#228;t und nicht dem Ideal (auch wenn dieses weiterhin auzustreben ist) zusprechen. 
  Was Ihren Vorwurf der „Vereinfachung militanter Islam ==&gt; Islamismus ==&gt; Islam“ anbelangt, dem m&#246;chte ich ganz entschieden zur&#252;ckweisen. Die Taten der Terroristen k&#246;nnen mit vielen Suren des Koran belegt werden, und es gibt im Islam nun mal keine Autorit&#228;t wie den Papst der eindeutig feststellt was jetzt Sache ist. Somit ist die Behauptung der Terroristen „im Namen Gottes“ zu handeln genauso wahr wie die Behauptung der Moderaten „dem sein nicht so“. Beide haben aus ihrer Sicht Recht. Im Vergleich dazu kann man sagen dass die Katholische Kirche (auch wenn man von vielen ihrer Lehren nicht viel halten mag wie der Einsellung der Kirche zur Abtreibung, Verh&#252;tungsmittel oder homosexuelle Lebensgemeinschaften) ihren Bereich beisamen hat. Da gibt es eine Lehrmeinung, ein Dogma und das gilt. 
  &#160;
  Im Endeffekt h&#246;rt sich Ihr Statememt zu meinen Ausf&#252;hrungen wie die klassische 08/15 Erkl&#228;rung des „Wir haben kein Problem“ Verweigerers an.
  
  &#160;Auf Ihren pers&#246;nlichen Angriff von wegen „Naiv“ werde ich nicht eingehen. Sie geben nur das wieder was Ihnen der Mainstream vorkaut und das anscheinend unreflektiert. 
  &#160;
  Laut Ihrer Theorie sind die moderaten Muslime in der Mehrzahl, dem ist auch so, aber sagen sie mir eines: wenn die Religion wie so gern behauptet „in Geiselhaft“ von den Terroristen genommen wurde, wieso l&#228;&#223;t sich die gro&#223;e Mehrheit der sogenannten Moderaten das gefallen. Wie Sie sicherlich in den Medien mitverfolgt haben schaffte es die islamische Welt auf eine nahezu erschreckende Art und Weise die Massen gegen die d&#228;nischen Karrikaturen zu mobilisieren, aber haben sie schon mal von einer Demonstration gegen den Terrorismus, gegen Bin Laden oder Al Qaida geh&#246;rt? Es mag schon sein dass die gro&#223;e Mehrheit nicht militant ist, aber sie schweigt und somit duldet sie die Taten die im Rahmen der Religion ver&#252;bt werden.
  &#160;
  Sind den Moderate die nichts gegen die militanten Unternehmen nicht genauso mitschuldig wie jene die im im 3 Reich zwar wu&#223;ten dass Menschen get&#246;tet werden aber nichts taten? Und heute kann niemand mehr erz&#228;hlen er hat es nicht gewu&#223;t, den Terrorismus ist wie sie richtig sagten, pr&#228;senter den je in den Medien, heute wei&#223; es jeder. 
  &#160;
  Deshalb erz&#228;hlen Sie mir nichts vom „Mi&#223;brauch“ der Religion, denn das ist mittlerweile mehr als eine billige Ausrede der islamischen Welt um sich nicht mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen zu m&#252;ssen.
  Ein reeles Beispiel: man gibt den Pal&#228;stinensern freie Wahlen, und was passiert? Die radikalste Gruppierung von allen gewinnt haushoch! W&#252;rden sie nicht auch meinen das hier die radikale Auslegungsvariante des Islams von der Bev&#246;lkerung unterst&#252;tz wird? Und wenn dem so ist, wieso passiert das wenn doch alle moderat sind und die Gewalt ablehnen?&#160;Auch in &#196;gypten, Algerien und Marokko usw. w&#252;rden die Radikalen bei wirklich freien Wahlen haushoch gewinnen, deshalb werden sie auch st&#228;ndig von der Regierung an der Teilnahme ausgeschlossen und ihre Parteien verboten ==&gt; Moderate Muslime und trotzdem gewinnen die Terrorismusbef&#252;rworter ????? irgendwas passt da doch nicht....????
  &#160;
  Was den Pal&#228;stina Konflikt anbelangt: es handelt sich nat&#252;rlich um einen Territorialkonflikt, auf&#160;religi&#246;ser Basis. Hier ist die Religion der Punkt am dem ein Frieden scheitert: beide Seiten sehen das Land als Gottgegeben an und keiner wird nur einen Zentimeter nachgeben. Daher wird es dort auch keine friedliche L&#246;sung geben. Von einem „nur“ Territorialkonflikt kann als keine Rede sein. Es ist haupts&#228;chlich ein religi&#246;ser Konflikt der Territorien mit einschlie&#223;t.
  &#160;
  Anschlie&#223;en m&#246;chte ich Ihnen noch sagen dass es auf mich keinen Eindruck macht wenn Sie mit den klassischen „Totschlagargumenten“ des politisch korrekt getrimmten B&#252;rgers kommen, denn ich halte, wie sie sicherlich festgestellt haben, nichts davon Probleme unter den Teppich zu kehren denn dadurch werden sie nicht gel&#246;st. 
  &#160;
  &#160;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Robert Heis<br />
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  Sehr geehrter Herr Heis. Vielen Dank f&#252;r Ihr Kommentar zu meinem Beitrag. Aus den ersten S&#228;tzen Ihres Kommentars entnehme ich dass Sie mein Statement anscheinend in den &#252;blichen Schwarz-Wei&#223;-T&#246;nen interpretieren. Denn wie Sie sicherlich festgestellt haben geht es mir haupts&#228;chlich darum zu sagen dass es der Diskussion bedarf ob es weiterhin m&#246;glich ist einen Konflikt zu bestehen in dem die Gegenseite sich an keinerlei Konventionen h&#228;lt. Es ist mir schon bewu&#223;t dass es sich bei den Gefangenen in Guantanamo um mutma&#223;liche Terroristen handelt, und dies war auch ein Teil der offenen Fragestellung: wie weit k&#246;nnen wir erfolgreich im Kampf gegen den militanten Islam (ich verwende den Begriff Islam hier ganz bewu&#223;t) sein ohne unsere eigenen Prinzipien wie z.B. Unschuldsvermutung, aufzugeben. Was die Menschenrechte und das Bild des Westens anbelangt: auch wenn wir 50% der Prinzipien &#252;ber Bord werfen w&#252;rden stehen wir im Vergleich zu China, der Islamischen Welt und Afrika wie die reinsten Unschuldsengel da. Daher hinkt Ihr Vergleich aus meiner Sicht, ich w&#252;rde hier etwas mehr der Realit&#228;t und nicht dem Ideal (auch wenn dieses weiterhin auzustreben ist) zusprechen.<br />
  Was Ihren Vorwurf der „Vereinfachung militanter Islam ==&gt; Islamismus ==&gt; Islam“ anbelangt, dem m&#246;chte ich ganz entschieden zur&#252;ckweisen. Die Taten der Terroristen k&#246;nnen mit vielen Suren des Koran belegt werden, und es gibt im Islam nun mal keine Autorit&#228;t wie den Papst der eindeutig feststellt was jetzt Sache ist. Somit ist die Behauptung der Terroristen „im Namen Gottes“ zu handeln genauso wahr wie die Behauptung der Moderaten „dem sein nicht so“. Beide haben aus ihrer Sicht Recht. Im Vergleich dazu kann man sagen dass die Katholische Kirche (auch wenn man von vielen ihrer Lehren nicht viel halten mag wie der Einsellung der Kirche zur Abtreibung, Verh&#252;tungsmittel oder homosexuelle Lebensgemeinschaften) ihren Bereich beisamen hat. Da gibt es eine Lehrmeinung, ein Dogma und das gilt.<br />
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  Im Endeffekt h&#246;rt sich Ihr Statememt zu meinen Ausf&#252;hrungen wie die klassische 08/15 Erkl&#228;rung des „Wir haben kein Problem“ Verweigerers an.</p>
<p>  &nbsp;Auf Ihren pers&#246;nlichen Angriff von wegen „Naiv“ werde ich nicht eingehen. Sie geben nur das wieder was Ihnen der Mainstream vorkaut und das anscheinend unreflektiert.<br />
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  Laut Ihrer Theorie sind die moderaten Muslime in der Mehrzahl, dem ist auch so, aber sagen sie mir eines: wenn die Religion wie so gern behauptet „in Geiselhaft“ von den Terroristen genommen wurde, wieso l&#228;&#223;t sich die gro&#223;e Mehrheit der sogenannten Moderaten das gefallen. Wie Sie sicherlich in den Medien mitverfolgt haben schaffte es die islamische Welt auf eine nahezu erschreckende Art und Weise die Massen gegen die d&#228;nischen Karrikaturen zu mobilisieren, aber haben sie schon mal von einer Demonstration gegen den Terrorismus, gegen Bin Laden oder Al Qaida geh&#246;rt? Es mag schon sein dass die gro&#223;e Mehrheit nicht militant ist, aber sie schweigt und somit duldet sie die Taten die im Rahmen der Religion ver&#252;bt werden.<br />
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  Sind den Moderate die nichts gegen die militanten Unternehmen nicht genauso mitschuldig wie jene die im im 3 Reich zwar wu&#223;ten dass Menschen get&#246;tet werden aber nichts taten? Und heute kann niemand mehr erz&#228;hlen er hat es nicht gewu&#223;t, den Terrorismus ist wie sie richtig sagten, pr&#228;senter den je in den Medien, heute wei&#223; es jeder.<br />
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  Deshalb erz&#228;hlen Sie mir nichts vom „Mi&#223;brauch“ der Religion, denn das ist mittlerweile mehr als eine billige Ausrede der islamischen Welt um sich nicht mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen zu m&#252;ssen.<br />
  Ein reeles Beispiel: man gibt den Pal&#228;stinensern freie Wahlen, und was passiert? Die radikalste Gruppierung von allen gewinnt haushoch! W&#252;rden sie nicht auch meinen das hier die radikale Auslegungsvariante des Islams von der Bev&#246;lkerung unterst&#252;tz wird? Und wenn dem so ist, wieso passiert das wenn doch alle moderat sind und die Gewalt ablehnen?&nbsp;Auch in &#196;gypten, Algerien und Marokko usw. w&#252;rden die Radikalen bei wirklich freien Wahlen haushoch gewinnen, deshalb werden sie auch st&#228;ndig von der Regierung an der Teilnahme ausgeschlossen und ihre Parteien verboten ==&gt; Moderate Muslime und trotzdem gewinnen die Terrorismusbef&#252;rworter ????? irgendwas passt da doch nicht&#8230;.????<br />
  &nbsp;<br />
  Was den Pal&#228;stina Konflikt anbelangt: es handelt sich nat&#252;rlich um einen Territorialkonflikt, auf&nbsp;religi&#246;ser Basis. Hier ist die Religion der Punkt am dem ein Frieden scheitert: beide Seiten sehen das Land als Gottgegeben an und keiner wird nur einen Zentimeter nachgeben. Daher wird es dort auch keine friedliche L&#246;sung geben. Von einem „nur“ Territorialkonflikt kann als keine Rede sein. Es ist haupts&#228;chlich ein religi&#246;ser Konflikt der Territorien mit einschlie&#223;t.<br />
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  Anschlie&#223;en m&#246;chte ich Ihnen noch sagen dass es auf mich keinen Eindruck macht wenn Sie mit den klassischen „Totschlagargumenten“ des politisch korrekt getrimmten B&#252;rgers kommen, denn ich halte, wie sie sicherlich festgestellt haben, nichts davon Probleme unter den Teppich zu kehren denn dadurch werden sie nicht gel&#246;st.<br />
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		<title>By: Robert Heis</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15677</link>
		<dc:creator>Robert Heis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 17:23:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Daniel Pajak:Ich denke Sie machen es sich in Ihrer Argumentation ein wenig zu leicht. Einerseits halten Sie die Fahne des aufgekl&#228;rten Westens, dazu geh&#246;ren Meinungsfreiheit, Rechtsstaat etc, hoch und andererseits lassen hei&#223;en Sie es f&#252;r gut und richtig im Sinne der Menschenrechte, dass die selbsternannte Speerspitze der freien Welt - die Vereinigten Staaten - mutma&#223;liche (!) Terroristen ohne irgendwelche gerichtlichen Verurteilungen oder Beweisen auf einer US-Enklave auf Kuba festhalten und foltern. Wenn Sie schon eine Lanze f&#252;r die Freiheit des Wortes und der Berufung auf den Rechtsstaat und somit auch auf die Unschuldsvermutung brechen wollen, dann sollten Sie sich nicht demselben Zynismus der Bush-Administration hingeben. Wenn die Amerikaner unter neokonservativer Federf&#252;hrung die Demokratie und somit auch den Rechtsstaat nach westlichem Vorbild in die Welt hinaustragen wollen, dann dient es der Reputation der westlichen Welt sicherlich nicht, wenn die Menschenrechte nur dann umzusetzen sind, wenn dies den eigenen Interessen dienlich ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass George Bush bei seinem letzten Besuch in den arabischen OPEC-L&#228;ndern, allen voran Saudi-Arabien, das Defizit dieser Staaten an Menschenrechten und Meinungsfreiheit angesprochen hat; vielmehr war es ein Bittgang um billiges Erd&#246;l. Weiters bin ich entsetzt &#252;ber Ihre Vereinfachung hinsichtlich des von Ihnen angesprochen Punktes 2 betreffend der gedanklichen Br&#252;cke &#039;militanter Islam - Islamismus - ISLAM&#039;. Wenn Sie behaupten der Ursprung des islamistisch motivierten Terrorismus&#039; liegt in den Schriften des Koran, dann vereinfachen Sie einerseits und generalisieren andereseits. Laut Ihrer, meiner Meinung nach hochgradig naiven Feststellung, m&#252;ssten die Terroristen unter den Muslimen die gro&#223;e Mehrheit dieser Glaubensrichtung ausmachen. Doch, und das wissen Sie vielleicht, ist dies nicht der Fall. Die moderaten Muslime unter den vielen Millionen sind bei weitem(!!) in der Mehrzahl; lediglich erreichen die fundamentalistischen Gruppierungen durch Ihren Missbrauch der Religion einen hohen Verbreitungsgrad in unserer Medienwelt. Betreffend Ihres Beispiels Pal&#228;stina-Israel m&#246;chte ich noch bemerken, dass es sich hierbei in erster Linie wohl weniger um einen religi&#246;sen, als um einen territorialen Konflikt handelt und ist damit im Sinne der Diskussion um den islamistischen Terrorismus nicht angebracht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel Pajak:Ich denke Sie machen es sich in Ihrer Argumentation ein wenig zu leicht. Einerseits halten Sie die Fahne des aufgekl&#228;rten Westens, dazu geh&#246;ren Meinungsfreiheit, Rechtsstaat etc, hoch und andererseits lassen hei&#223;en Sie es f&#252;r gut und richtig im Sinne der Menschenrechte, dass die selbsternannte Speerspitze der freien Welt &#8211; die Vereinigten Staaten &#8211; mutma&#223;liche (!) Terroristen ohne irgendwelche gerichtlichen Verurteilungen oder Beweisen auf einer US-Enklave auf Kuba festhalten und foltern. Wenn Sie schon eine Lanze f&#252;r die Freiheit des Wortes und der Berufung auf den Rechtsstaat und somit auch auf die Unschuldsvermutung brechen wollen, dann sollten Sie sich nicht demselben Zynismus der Bush-Administration hingeben. Wenn die Amerikaner unter neokonservativer Federf&#252;hrung die Demokratie und somit auch den Rechtsstaat nach westlichem Vorbild in die Welt hinaustragen wollen, dann dient es der Reputation der westlichen Welt sicherlich nicht, wenn die Menschenrechte nur dann umzusetzen sind, wenn dies den eigenen Interessen dienlich ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass George Bush bei seinem letzten Besuch in den arabischen OPEC-L&#228;ndern, allen voran Saudi-Arabien, das Defizit dieser Staaten an Menschenrechten und Meinungsfreiheit angesprochen hat; vielmehr war es ein Bittgang um billiges Erd&#246;l. Weiters bin ich entsetzt &#252;ber Ihre Vereinfachung hinsichtlich des von Ihnen angesprochen Punktes 2 betreffend der gedanklichen Br&#252;cke &#8216;militanter Islam &#8211; Islamismus &#8211; ISLAM&#8217;. Wenn Sie behaupten der Ursprung des islamistisch motivierten Terrorismus&#8217; liegt in den Schriften des Koran, dann vereinfachen Sie einerseits und generalisieren andereseits. Laut Ihrer, meiner Meinung nach hochgradig naiven Feststellung, m&#252;ssten die Terroristen unter den Muslimen die gro&#223;e Mehrheit dieser Glaubensrichtung ausmachen. Doch, und das wissen Sie vielleicht, ist dies nicht der Fall. Die moderaten Muslime unter den vielen Millionen sind bei weitem(!!) in der Mehrzahl; lediglich erreichen die fundamentalistischen Gruppierungen durch Ihren Missbrauch der Religion einen hohen Verbreitungsgrad in unserer Medienwelt. Betreffend Ihres Beispiels Pal&#228;stina-Israel m&#246;chte ich noch bemerken, dass es sich hierbei in erster Linie wohl weniger um einen religi&#246;sen, als um einen territorialen Konflikt handelt und ist damit im Sinne der Diskussion um den islamistischen Terrorismus nicht angebracht.</p>
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		<title>By: Daniel Pajak</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15629</link>
		<dc:creator>Daniel Pajak</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 21:28:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dem oben genannten Statements voll zustimmend m&#246;chte ich noch hinzuf&#252;gen dass es hier sehr wohl auch Fehler seitens des Westens und der Demokratien gibt. Der Fehler liegt darin, die &quot;freiwillige&quot; Selbstzensur der Medien zu tolerieren die unter dem Deckmantel der sogenannten &quot;political correctness&quot; innerhalb der letzten Dekade um sich gegriffen hat. 
  Mittlerweile gibt es einen starken Mainstream, d.h. man darf Dinge nur auf eine Art betrachten, nicht auf eine andere. Das Orwellsche &quot;Newspeak&quot; hat sich in einer tragischen, selbsterf&#252;llenden Propherzeihung als wahr erwiesen. Und pl&#246;tzlich werden M&#246;rder zu politischen Aktivisten und Freiheitsk&#228;mpfern und ein w&#252;tender Mob der Menschen steinigt zu einer politischen Kundgebung. Diejenigen hingegen die &#252;ber die Probleme reden wollen werden als Rassisten, Faschisten, Kreuzz&#252;gler und im besten Fall als intolerant dargestellt.
  Die Terroristen die heute in Guantanamo einsitzen werden als Opfer des US-Imperialismus hochstilisiert. Man spricht von deren Menschenrechten und dass sie ein Recht auf dies und jenes h&#228;tten. Leider vergessen die allseits beliebten selbsternannten Islamexperten (die vielleicht mal als Ungl&#228;ubiger im S&#252;den Afghanistans eine Bildungsreise unternehmen sollten) dass es sich um Leute handelt die die genannten Werte wie Menschenrechte&#160;mit allen M&#246;glickeiten bek&#228;mpfen um die Weltmachtvision&#160;eines Gottesstaates zu verwirklichen. Es sind jene&#160;Leute die&#160;andere Menschen&#160;aus Gr&#252;nden&#160;ermorden die absurd sind. Der Einzelne mag wom&#246;glich mit den harten Methoden der Amerikaner nicht einversanden sein, aber fragen wir uns doch eines: &quot;wie viele Menschenleben wurden bereits dadurch gerettet dass die rund 500 gefa&#223;ten Islamisten dort unter sicherer Verwarung gehalten werden. &#220;brigens stammen rund 140 von Ihnen aus Saudi Arabien, und 130 aus Afghanistan&quot;. Irgendwie hat noch niemand diese Gegenrechnung aufgestellt.
  Im Laufe der Jahre seit 9/11 hat sich bei mir die Meinung kristalisiert dass:
  1.) wir (der Westen)&#160;befinden uns&#160;in einem Konflikt&#160;mit dem militanten Islam
  2.) der militante Islam ist kein Randgruppenph&#228;nomen; ich denke dass sowohl die Begriffe &quot;Islamismus&quot; und &quot;militanter Islam&quot; Kunstbegriffe sind und es sich in Wirklichkeit um den Begriff ISLAM handelt. 
  3.) unsere eigenen Eliten wollen es nicht einsehen und ignorieren das Problem im Zuge einer Appeasement- Politik&#160;die schon in den 30er Jahren nur das Offensichtliche hinausgez&#246;gert hat. Die gelebte Ignoranz tut ein &#252;briges dazu.
  4.) Die Medien reden uns&#160;ein schlechtes Gewissen ein und versuchen uns&#160;klar zu machen&#160;dass wir mit unserer Lebensart doch st&#228;ndig derartige Reaktionen provizieren. Gegenmeinungen werden zensuriert unter dem Deckmantel der PC. ==&gt; Wir sind schuld
  5.) es ist ein Konflikt in den Medien, in der Parteien, in den Parlamenten, in der Gesellschaft... und &#252;berall dort mach die &quot;Gegenseite&quot; eine immer bessere Figur... w&#228;hrend&#160;sich die Werte der westlichen Demokratien&#160;fast unbemerkt verabschieden. Erstes und bislang prominenstestes Opfer: die Meinungsfreiheit; sie ist zwar noch nicht tot aber schwer verletzt und im Koma, ob sie durchkommt ist unklar. 
  Wie lange wird es noch dauern bis die finale&#160;Phase (= milit&#228;rischer Konflikt) kommt? 10 - 15 - 20 Jahre? Und was passiert dann?
  5.)K&#228;me der milit&#228;rische Konflikt heute k&#246;nnten wir ihn&#160;zwar gewinnen, aber es stellt sich die Frage ob wir daf&#252;r nicht all das was wir an Grundwerten des Westens uns m&#252;hsam erarbeitet haben aufgeben m&#252;ssten. Wie k&#228;mpft man gegen einen Feind der sich an keine Konventionen h&#228;lt? Mit seinen eigenen Mitteln? Und was w&#228;re die Folge eines solchen Grundgedankens? 
  z.B. k&#246;nnte Israel in Pal&#228;stina sehr schnell das Problem des Terrors l&#246;sen&#160;indem man es so macht wie es die Pal&#228;stinenser gerne mit den Juden machen w&#252;rden. Aber man mu&#223; sich fragen:&#160;kann Genozid&#160;jemals als&#160;L&#246;sung auch&#160;nur angedacht werden?&#160;W&#228;re das ein Weg den eine aufgekl&#228;rte Gesellschaft einschlagen darf ohne daran zu zerbrechen? Und wenn es hart auf hart kommt, wann greift jeman zu solchen Ma&#223;nahmen? HORRORSZENARIO?
  6.) Damit es nicht soweit kommt muss &#252;ber L&#246;sungen nachgedacht werden, und zwar ohne die Zensur der PC, denn nur wenn Gedanken frei sind sind sie auch Produktiv. 
  &#160;
  &#160;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem oben genannten Statements voll zustimmend m&#246;chte ich noch hinzuf&#252;gen dass es hier sehr wohl auch Fehler seitens des Westens und der Demokratien gibt. Der Fehler liegt darin, die &quot;freiwillige&quot; Selbstzensur der Medien zu tolerieren die unter dem Deckmantel der sogenannten &quot;political correctness&quot; innerhalb der letzten Dekade um sich gegriffen hat.<br />
  Mittlerweile gibt es einen starken Mainstream, d.h. man darf Dinge nur auf eine Art betrachten, nicht auf eine andere. Das Orwellsche &quot;Newspeak&quot; hat sich in einer tragischen, selbsterf&#252;llenden Propherzeihung als wahr erwiesen. Und pl&#246;tzlich werden M&#246;rder zu politischen Aktivisten und Freiheitsk&#228;mpfern und ein w&#252;tender Mob der Menschen steinigt zu einer politischen Kundgebung. Diejenigen hingegen die &#252;ber die Probleme reden wollen werden als Rassisten, Faschisten, Kreuzz&#252;gler und im besten Fall als intolerant dargestellt.<br />
  Die Terroristen die heute in Guantanamo einsitzen werden als Opfer des US-Imperialismus hochstilisiert. Man spricht von deren Menschenrechten und dass sie ein Recht auf dies und jenes h&#228;tten. Leider vergessen die allseits beliebten selbsternannten Islamexperten (die vielleicht mal als Ungl&#228;ubiger im S&#252;den Afghanistans eine Bildungsreise unternehmen sollten) dass es sich um Leute handelt die die genannten Werte wie Menschenrechte&nbsp;mit allen M&#246;glickeiten bek&#228;mpfen um die Weltmachtvision&nbsp;eines Gottesstaates zu verwirklichen. Es sind jene&nbsp;Leute die&nbsp;andere Menschen&nbsp;aus Gr&#252;nden&nbsp;ermorden die absurd sind. Der Einzelne mag wom&#246;glich mit den harten Methoden der Amerikaner nicht einversanden sein, aber fragen wir uns doch eines: &quot;wie viele Menschenleben wurden bereits dadurch gerettet dass die rund 500 gefa&#223;ten Islamisten dort unter sicherer Verwarung gehalten werden. &#220;brigens stammen rund 140 von Ihnen aus Saudi Arabien, und 130 aus Afghanistan&quot;. Irgendwie hat noch niemand diese Gegenrechnung aufgestellt.<br />
  Im Laufe der Jahre seit 9/11 hat sich bei mir die Meinung kristalisiert dass:<br />
  1.) wir (der Westen)&nbsp;befinden uns&nbsp;in einem Konflikt&nbsp;mit dem militanten Islam<br />
  2.) der militante Islam ist kein Randgruppenph&#228;nomen; ich denke dass sowohl die Begriffe &quot;Islamismus&quot; und &quot;militanter Islam&quot; Kunstbegriffe sind und es sich in Wirklichkeit um den Begriff ISLAM handelt.<br />
  3.) unsere eigenen Eliten wollen es nicht einsehen und ignorieren das Problem im Zuge einer Appeasement- Politik&nbsp;die schon in den 30er Jahren nur das Offensichtliche hinausgez&#246;gert hat. Die gelebte Ignoranz tut ein &#252;briges dazu.<br />
  4.) Die Medien reden uns&nbsp;ein schlechtes Gewissen ein und versuchen uns&nbsp;klar zu machen&nbsp;dass wir mit unserer Lebensart doch st&#228;ndig derartige Reaktionen provizieren. Gegenmeinungen werden zensuriert unter dem Deckmantel der PC. ==&gt; Wir sind schuld<br />
  5.) es ist ein Konflikt in den Medien, in der Parteien, in den Parlamenten, in der Gesellschaft&#8230; und &#252;berall dort mach die &quot;Gegenseite&quot; eine immer bessere Figur&#8230; w&#228;hrend&nbsp;sich die Werte der westlichen Demokratien&nbsp;fast unbemerkt verabschieden. Erstes und bislang prominenstestes Opfer: die Meinungsfreiheit; sie ist zwar noch nicht tot aber schwer verletzt und im Koma, ob sie durchkommt ist unklar.<br />
  Wie lange wird es noch dauern bis die finale&nbsp;Phase (= milit&#228;rischer Konflikt) kommt? 10 &#8211; 15 &#8211; 20 Jahre? Und was passiert dann?<br />
  5.)K&#228;me der milit&#228;rische Konflikt heute k&#246;nnten wir ihn&nbsp;zwar gewinnen, aber es stellt sich die Frage ob wir daf&#252;r nicht all das was wir an Grundwerten des Westens uns m&#252;hsam erarbeitet haben aufgeben m&#252;ssten. Wie k&#228;mpft man gegen einen Feind der sich an keine Konventionen h&#228;lt? Mit seinen eigenen Mitteln? Und was w&#228;re die Folge eines solchen Grundgedankens?<br />
  z.B. k&#246;nnte Israel in Pal&#228;stina sehr schnell das Problem des Terrors l&#246;sen&nbsp;indem man es so macht wie es die Pal&#228;stinenser gerne mit den Juden machen w&#252;rden. Aber man mu&#223; sich fragen:&nbsp;kann Genozid&nbsp;jemals als&nbsp;L&#246;sung auch&nbsp;nur angedacht werden?&nbsp;W&#228;re das ein Weg den eine aufgekl&#228;rte Gesellschaft einschlagen darf ohne daran zu zerbrechen? Und wenn es hart auf hart kommt, wann greift jeman zu solchen Ma&#223;nahmen? HORRORSZENARIO?<br />
  6.) Damit es nicht soweit kommt muss &#252;ber L&#246;sungen nachgedacht werden, und zwar ohne die Zensur der PC, denn nur wenn Gedanken frei sind sind sie auch Produktiv.<br />
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  &nbsp;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Maximilian Busch</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15420</link>
		<dc:creator>Maximilian Busch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 14:03:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich kann dem allen nur vollinhaltlich zustimmen; einzig finde ich, dass auch mancherlei bzw. f&#252;r manch Personen verletztende Kritik ohne Weiteres erlaubt sein muss ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dem allen nur vollinhaltlich zustimmen; einzig finde ich, dass auch mancherlei bzw. f&#252;r manch Personen verletztende Kritik ohne Weiteres erlaubt sein muss &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Alexander Smith</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15339</link>
		<dc:creator>Alexander Smith</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 16:59:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem im Vorfeld der Ver&#246;ffentlichung von &quot;Fitna&quot; medial derart Aufsehen erregt wurde, bin ich nach Betrachtung des Kurzfilmes &#252;ber dessen Harmlosigkeit - in Bezug auf provokative Kritik am Islam - direkt &#252;berrascht. Wie schon im Beitrag erw&#228;hnt, werden &quot;lediglich&quot; Grausamkeiten, die real stattgefunden haben und durch fanatisierte Extremisten im Namen einer Religion ver&#252;bt wurden, gezeigt. Der Film behandelt somit schlichtweg hasserf&#252;llte, inhumane, detestable und in jeder Hinsicht v&#246;llig inakzeptable Hassreden von Predigern und Verbrechen von Terroristen. Folglich w&#228;re die teils kategorisch ablehnende Rezeption&#160;des Films nicht gerechtfertigt. Es wird sich wohl kein moderater Muslim von der Kritik an den verbalen Entgleisungen von Hasspredigern und Verbrechen von Extremisten angesprochen f&#252;hlen bzw. diese als unangebracht erachten.
  Nat&#252;rlich ist &quot;Fitna&quot; nicht ausschlie&#223;lich ein kommentarloses Filmdokument &#252;ber Gewalttaten, die im Namen des Islam ausgef&#252;hrt werden. Wilders kontextualisiert diese mit diversen Koransuren, womit er die aus seiner Sicht wahre Verantwortlichkeit f&#252;r die Gr&#228;ueltaten dem Koran zuschreibt.&#160;Diese pers&#246;nliche Sichtweise ist&#160;legitim und realistisch betrachtet auch nicht weit hergeholt, berufen sich islamistische Terroristen&#160;doch explizit auf die Heilige Schrift des Islam. Eine ebenso legitime Ansicht ist jene,&#160;wonach Extremisten unter Missachtung der wahren Intention der Schriften den Koran f&#252;r ihre Zwecke missbrauchen.
  Die Aufregung &#252;ber den Film bezieht sich darauf, dass er f&#252;r manche den Koran als &quot;faschistisches Buch&quot; - wie vor der Ver&#246;ffentlichung immer wieder zu lesen war - darzustellen versucht. Die im Film zitierten Suren verdeutlichen den aus aufgekl&#228;rt-humanistischer Perspektive teils &#252;beraus bedenklichen, gar verachtenswerten Inhalt so mancher Sure. Das Entsetzen gl&#228;ubiger Muslime sollte sich folglich nicht auf den Film beziehen, sondern vielmehr auf ausgew&#228;hlte Inhalte ihrer Heiligen Schrift. Es erscheint v&#246;llig antinomisch, dass sich das Entsetzen Gl&#228;ubiger hinsichtlich sensibler &#196;u&#223;erungen auf denjenigen richtet, der Passagen aus ihrer Heiligen Schrift zitiert, und nicht auf die zitierten Worte selbst. Sind gewisse Teile des Korans zu brisant, sodass nicht darauf verwiesen werden darf und sie negiert und verdr&#228;ngt werden m&#252;ssen? Oder - noch dramatischer - will man sie einfach nicht wahrhaben?
  Es ist unerl&#228;sslich, deutlich darauf hinzuweisen, dass es sich hinsichtlich der Radikalit&#228;t der Heiligen Schrift&#160;nicht um ein rein Islam-spezifisches Ph&#228;nomen handelt. Auch die heiligen Schriften der beiden anderen monotheistischen Religionen rufen zu bestialischem Morden im Namen Gottes und des Glaubens auf (um nur einen von vielen f&#252;rchterlichen Abschnitte des alten Testaments bzw. der Tora zu nennen: siehe Richter 19, 20). Gewalt, grausamste Verbrechen und Mord sind demnach einer jeden (monotheistischen) Religion inh&#228;rent. Dies hat kulturhistorische Gr&#252;nde. Es ist in erster Linie eine Errungenschaft der Aufkl&#228;rung, dass im Namen des Christentums kaum noch Gewaltverbrechen ver&#252;bt werden (Inspirationsquellen hierf&#252;r finden sich traurigerweise genug&#160;in der Bibel). Als logische Folgerung w&#228;re nur w&#252;nschenswert, w&#252;rde sich die islamische Welt aus ihrer religi&#246;sen Knechtschaft befreien und eine s&#228;kular-humanistisch inspirierte Aufkl&#228;rung durchleben.
  Als Grundproblem sehe ich ebenfalls den durch nichts rechtfertigbaren Sonderstatus, den jede Religion genie&#223;t und der sie vor jeder Kritik immunisiert. In unseren laizistischen, liberalen Gesellschaften, in denen&#160;das sakrosankte Recht&#160;auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung eines der h&#246;chsten G&#252;ter ist, muss jede nicht verletzende Kritik erlaubt sein. Es ist die Pflicht der aufgekl&#228;rten Gesellschaften der westlichen Welt ihr s&#228;kular-humanistisches Erbe, f&#252;r das abertausende Menschen ihr Leben gelassen haben, zu verteidigen. Es darf keinen Werterelativismus geben. Folglich erachte ich Kritik an v&#246;llig indiskutablen, weil unseren humanistischen Werten widersprechenden, Schriften nicht nur als legitimes Recht, sondern als unerl&#228;ssliche Pflicht eines jeden aufgekl&#228;rten Menschen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im Vorfeld der Ver&#246;ffentlichung von &quot;Fitna&quot; medial derart Aufsehen erregt wurde, bin ich nach Betrachtung des Kurzfilmes &#252;ber dessen Harmlosigkeit &#8211; in Bezug auf provokative Kritik am Islam &#8211; direkt &#252;berrascht. Wie schon im Beitrag erw&#228;hnt, werden &quot;lediglich&quot; Grausamkeiten, die real stattgefunden haben und durch fanatisierte Extremisten im Namen einer Religion ver&#252;bt wurden, gezeigt. Der Film behandelt somit schlichtweg hasserf&#252;llte, inhumane, detestable und in jeder Hinsicht v&#246;llig inakzeptable Hassreden von Predigern und Verbrechen von Terroristen. Folglich w&#228;re die teils kategorisch ablehnende Rezeption&nbsp;des Films nicht gerechtfertigt. Es wird sich wohl kein moderater Muslim von der Kritik an den verbalen Entgleisungen von Hasspredigern und Verbrechen von Extremisten angesprochen f&#252;hlen bzw. diese als unangebracht erachten.<br />
  Nat&#252;rlich ist &quot;Fitna&quot; nicht ausschlie&#223;lich ein kommentarloses Filmdokument &#252;ber Gewalttaten, die im Namen des Islam ausgef&#252;hrt werden. Wilders kontextualisiert diese mit diversen Koransuren, womit er die aus seiner Sicht wahre Verantwortlichkeit f&#252;r die Gr&#228;ueltaten dem Koran zuschreibt.&nbsp;Diese pers&#246;nliche Sichtweise ist&nbsp;legitim und realistisch betrachtet auch nicht weit hergeholt, berufen sich islamistische Terroristen&nbsp;doch explizit auf die Heilige Schrift des Islam. Eine ebenso legitime Ansicht ist jene,&nbsp;wonach Extremisten unter Missachtung der wahren Intention der Schriften den Koran f&#252;r ihre Zwecke missbrauchen.<br />
  Die Aufregung &#252;ber den Film bezieht sich darauf, dass er f&#252;r manche den Koran als &quot;faschistisches Buch&quot; &#8211; wie vor der Ver&#246;ffentlichung immer wieder zu lesen war &#8211; darzustellen versucht. Die im Film zitierten Suren verdeutlichen den aus aufgekl&#228;rt-humanistischer Perspektive teils &#252;beraus bedenklichen, gar verachtenswerten Inhalt so mancher Sure. Das Entsetzen gl&#228;ubiger Muslime sollte sich folglich nicht auf den Film beziehen, sondern vielmehr auf ausgew&#228;hlte Inhalte ihrer Heiligen Schrift. Es erscheint v&#246;llig antinomisch, dass sich das Entsetzen Gl&#228;ubiger hinsichtlich sensibler &#196;u&#223;erungen auf denjenigen richtet, der Passagen aus ihrer Heiligen Schrift zitiert, und nicht auf die zitierten Worte selbst. Sind gewisse Teile des Korans zu brisant, sodass nicht darauf verwiesen werden darf und sie negiert und verdr&#228;ngt werden m&#252;ssen? Oder &#8211; noch dramatischer &#8211; will man sie einfach nicht wahrhaben?<br />
  Es ist unerl&#228;sslich, deutlich darauf hinzuweisen, dass es sich hinsichtlich der Radikalit&#228;t der Heiligen Schrift&nbsp;nicht um ein rein Islam-spezifisches Ph&#228;nomen handelt. Auch die heiligen Schriften der beiden anderen monotheistischen Religionen rufen zu bestialischem Morden im Namen Gottes und des Glaubens auf (um nur einen von vielen f&#252;rchterlichen Abschnitte des alten Testaments bzw. der Tora zu nennen: siehe Richter 19, 20). Gewalt, grausamste Verbrechen und Mord sind demnach einer jeden (monotheistischen) Religion inh&#228;rent. Dies hat kulturhistorische Gr&#252;nde. Es ist in erster Linie eine Errungenschaft der Aufkl&#228;rung, dass im Namen des Christentums kaum noch Gewaltverbrechen ver&#252;bt werden (Inspirationsquellen hierf&#252;r finden sich traurigerweise genug&nbsp;in der Bibel). Als logische Folgerung w&#228;re nur w&#252;nschenswert, w&#252;rde sich die islamische Welt aus ihrer religi&#246;sen Knechtschaft befreien und eine s&#228;kular-humanistisch inspirierte Aufkl&#228;rung durchleben.<br />
  Als Grundproblem sehe ich ebenfalls den durch nichts rechtfertigbaren Sonderstatus, den jede Religion genie&#223;t und der sie vor jeder Kritik immunisiert. In unseren laizistischen, liberalen Gesellschaften, in denen&nbsp;das sakrosankte Recht&nbsp;auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung eines der h&#246;chsten G&#252;ter ist, muss jede nicht verletzende Kritik erlaubt sein. Es ist die Pflicht der aufgekl&#228;rten Gesellschaften der westlichen Welt ihr s&#228;kular-humanistisches Erbe, f&#252;r das abertausende Menschen ihr Leben gelassen haben, zu verteidigen. Es darf keinen Werterelativismus geben. Folglich erachte ich Kritik an v&#246;llig indiskutablen, weil unseren humanistischen Werten widersprechenden, Schriften nicht nur als legitimes Recht, sondern als unerl&#228;ssliche Pflicht eines jeden aufgekl&#228;rten Menschen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Joachim Schreiber</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15280</link>
		<dc:creator>Joachim Schreiber</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 17:26:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke f&#252;r diese &#252;berf&#228;llige Wortmeldung.
  Die Richtung in die die Islamismus-debatte derzeit abzugleiten scheint, erinnert ich traumhaft an eine Paralleluniversum in dem der RAF-Terror dazu gef&#252;hrt hat, dass Kapitalisten und Wohlhabende massenhaft zu Gro&#223;spendern f&#252;r Sozialprojekte wurden oder den Besitz ablehnend die Kl&#246;ster st&#252;rmten.
  Danke, danke, danke!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r diese &#252;berf&#228;llige Wortmeldung.<br />
  Die Richtung in die die Islamismus-debatte derzeit abzugleiten scheint, erinnert ich traumhaft an eine Paralleluniversum in dem der RAF-Terror dazu gef&#252;hrt hat, dass Kapitalisten und Wohlhabende massenhaft zu Gro&#223;spendern f&#252;r Sozialprojekte wurden oder den Besitz ablehnend die Kl&#246;ster st&#252;rmten.<br />
  Danke, danke, danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Karl Heiden</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=266&#038;cpage=1#comment-15136</link>
		<dc:creator>Karl Heiden</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 13:46:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Balkenende beugt sich, weil er um die Exporte der Niederlande in islamische Staaten bangt. Ebenso beugen sich (mit Ausnahme von Tusk) die Regierungschefs der EU vor den Repressionen Chinas in Tibet (inklusive systematischer Zuwanderung von Han-Chinesen in das Hochland und nach Lhasa), weil sie um den ausgepr&#228;gten Handel mit dieser neuen Wirtschaftsgro&#223;macht f&#252;rchten. Wie im tirolischen Kartenspiel Watten der Ober den Unter sticht, so verh&#228;lt es sich auch mit moralischen Argumenten bzw. den Menschenrechten in der Konfrontation mit wirtschaftlichen &quot;Sachzw&#228;ngen&quot;, zu deren Sprachrohre sich die Politiker machen. Da geht es nicht einmal so sehr um Angst vor der Gewalt (der anderen).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Balkenende beugt sich, weil er um die Exporte der Niederlande in islamische Staaten bangt. Ebenso beugen sich (mit Ausnahme von Tusk) die Regierungschefs der EU vor den Repressionen Chinas in Tibet (inklusive systematischer Zuwanderung von Han-Chinesen in das Hochland und nach Lhasa), weil sie um den ausgepr&#228;gten Handel mit dieser neuen Wirtschaftsgro&#223;macht f&#252;rchten. Wie im tirolischen Kartenspiel Watten der Ober den Unter sticht, so verh&#228;lt es sich auch mit moralischen Argumenten bzw. den Menschenrechten in der Konfrontation mit wirtschaftlichen &quot;Sachzw&#228;ngen&quot;, zu deren Sprachrohre sich die Politiker machen. Da geht es nicht einmal so sehr um Angst vor der Gewalt (der anderen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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