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	<title>Comments on: risiken einer neuen gaskrise _ interview</title>
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	<description>Department of Political Science &#124; University of Innsbruck</description>
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		<title>By: Der Unbequeme</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=1264&#038;cpage=1#comment-17683</link>
		<dc:creator>Der Unbequeme</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 18:06:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr guter Artikel, danke! Nur mit einer These bin ich nicht ganz einverstanden: dass vor der Wahl in der Ukraine alle Kandidaten auf die nationalistische Karte setzen werden. Im Gegenteil, sie m&#252;ssen sich ja irgendwie voneinander abheben und unterschiedliche W&#228;hlerspektren abernten. Au&#223;erdem ist in der Ukraine nach dem Scheitern der Orangenen Revolution und der gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Zerr&#252;ttellung der Beziehung mit Russland wieder eine gewisse Nachfrage nach Verbesserung der Beziehungen entstanden.

Janukowitsch hat bsp. heute angek&#252;ndigt, die russische Sprache im Fall seines Sieges zur zweiten Amtssprache zu machen.

http://korrespondent.net/ukraine/politics/954431

Unabh&#228;ngig davon, ob er dieses Versprechen h&#228;lt, zeigt es doch, dass die Wahlkampftaktik doch etwas anders ist, als sie prognostizieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter Artikel, danke! Nur mit einer These bin ich nicht ganz einverstanden: dass vor der Wahl in der Ukraine alle Kandidaten auf die nationalistische Karte setzen werden. Im Gegenteil, sie m&#252;ssen sich ja irgendwie voneinander abheben und unterschiedliche W&#228;hlerspektren abernten. Au&#223;erdem ist in der Ukraine nach dem Scheitern der Orangenen Revolution und der gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Zerr&#252;ttellung der Beziehung mit Russland wieder eine gewisse Nachfrage nach Verbesserung der Beziehungen entstanden.</p>
<p>Janukowitsch hat bsp. heute angek&#252;ndigt, die russische Sprache im Fall seines Sieges zur zweiten Amtssprache zu machen.</p>
<p><a href="http://korrespondent.net/ukraine/politics/954431" rel="nofollow">http://korrespondent.net/ukraine/politics/954431</a></p>
<p>Unabh&#228;ngig davon, ob er dieses Versprechen h&#228;lt, zeigt es doch, dass die Wahlkampftaktik doch etwas anders ist, als sie prognostizieren.</p>
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		<title>By: Gerhard_Mangott</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=1264&#038;cpage=1#comment-17679</link>
		<dc:creator>Gerhard_Mangott</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:36:23 +0000</pubDate>
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		<description>Zun&#228;chst gilt es einzusch&#228;tzen, inwieweit (Vernichtungs-)rhetorik tats&#228;chlich mit realen au&#223;enpolitischen Zielen &#252;bereinstimmt. es gibt gute gr&#252;nde, dies im fall des iran nicht zu tun.
viele europ&#228;ische staaten haben offensichtlich schon jetzt kein problem, von iran roh&#246;l zu kaufen - v.a. frankreich, spanien und griechenland.

um die iranischen gasreserven besteht ein scharfer wettbewerb zwischen der eu, der t&#252;rkei, china und indien. wirtschaftlichen profit von den gasverk&#228;ufen wird iran auf jeden fall haben; wenn nicht von der eu, dann von ihren rivalen. im saldo werden wir daher einen wirtschaftlichen erstarkten iran sehen, der sein gas aber nicht an uns verkauft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst gilt es einzusch&#228;tzen, inwieweit (Vernichtungs-)rhetorik tats&#228;chlich mit realen au&#223;enpolitischen Zielen &#252;bereinstimmt. es gibt gute gr&#252;nde, dies im fall des iran nicht zu tun.<br />
viele europ&#228;ische staaten haben offensichtlich schon jetzt kein problem, von iran roh&#246;l zu kaufen &#8211; v.a. frankreich, spanien und griechenland.</p>
<p>um die iranischen gasreserven besteht ein scharfer wettbewerb zwischen der eu, der t&#252;rkei, china und indien. wirtschaftlichen profit von den gasverk&#228;ufen wird iran auf jeden fall haben; wenn nicht von der eu, dann von ihren rivalen. im saldo werden wir daher einen wirtschaftlichen erstarkten iran sehen, der sein gas aber nicht an uns verkauft.</p>
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		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://www.gerhard-mangott.at/?p=1264&#038;cpage=1#comment-17678</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 15:40:28 +0000</pubDate>
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		<description>Inwiefern sind wirtschaftliche Interessen in L&#228;ndern durchsetzbar, die nachweislich Menschenrechte verletzen und dem Westen (bzw im Besondern Israel) mit der Vernichtung drohen? 
Steht die Absicherung des Energiebedarfs der EU in realpolitischer Sicht &#252;ber der Absicherung der Menschenrechte in den jeweiligen Staaten?

K&#246;nnte man diesem Survival-Ziel eines jeden Staats entgegenwirken, indem man versucht die Energiequellen drastisch zu verlagern, oder ist dies derzeit politisch sowie technisch gar nicht m&#246;glich? (vlt haben OMV und Russland langj&#228;hrige Vertr&#228;ge zB)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Inwiefern sind wirtschaftliche Interessen in L&#228;ndern durchsetzbar, die nachweislich Menschenrechte verletzen und dem Westen (bzw im Besondern Israel) mit der Vernichtung drohen?<br />
Steht die Absicherung des Energiebedarfs der EU in realpolitischer Sicht &#252;ber der Absicherung der Menschenrechte in den jeweiligen Staaten?</p>
<p>K&#246;nnte man diesem Survival-Ziel eines jeden Staats entgegenwirken, indem man versucht die Energiequellen drastisch zu verlagern, oder ist dies derzeit politisch sowie technisch gar nicht m&#246;glich? (vlt haben OMV und Russland langj&#228;hrige Vertr&#228;ge zB)</p>
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